Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
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Der f³ – freiraum für fotografie zeigt ab 22. Mai 2026 Arbeiten von Robert Lebeck, einem zentralen Vertreter der deutschen Nachkriegs-Fotoreportage, der für den Stern weltpolitische Ereignisse und den gesellschaftlichen Wandel der Bundesrepublik dokumentierte.
Die 9. Triennale der Photographie Hamburg findet vom 4. bis 14. Juni 2026 mit 279 internationalen Künstlern in acht Institutionen statt und steht unter dem Thema „Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other".
Das Fotofestival RAW in Worpswede feiert vom 3. Oktober bis 1. November 2026 sein zehnjähriges Jubiläum unter dem Motto „Zurück in die Zukunft" mit drei Ausstellungen zu Klimawandel, Fotokunst und Festival-Rückblicken in reduziertem Format.
Die Ausstellung „Helmut Newton. Cars" zeigt ab 15. Mai 2026 in der Villa Olmo am Comer See 20 großformatige Fotografien, in denen Newton Nobelkarossen als Bildmotiv inszenierte, eingebettet in die Luxusauto-Show FuoriConcorso.
Der 14. Fotogipfel Oberstdorf findet vom 17. bis 21. Juni 2026 unter dem Leitmotiv „Abenteuer" statt und bietet Workshops, Vorträge und Ausstellungen im ganzen Ort. Schirmfrau ist Polarfotografin Esther Horvath, die eigene Expeditionsaufnahmen auf der Nebelhorngipfelstation zeigt.
Die Bildhalle Zürich zeigt bis Mai 2026 Naturfotos von Inka & Niclas, Joost Vandebrug, Adam Jeppesen und Douglas Mandry, die mit ungewöhnlichen Materialien und Verfahren wie Cyanotypie, Washi-Papier und Lithografie auf Geotextilien experimentieren.
Das Deutsche Kameramuseum in Plech bietet 2026 mehrere Schätzsonntage (10. Mai, 12. Juli, 11. Oktober) sowie die 9. Foto- und Filmbörse am 31. Mai an, bei denen Experten alte Foto- und Filmgeräte kostenlos bewerten.
Die Wüstenrot Stiftung und das Museum Folkwang vergaben vier mit je 10.000 Euro dotierte Förderpreise für Dokumentarfotografie an Elias Holzknecht, Victoria Jung, Aline Papenheim und Yana Wernicke, ausgewählt aus 108 Bewerbungen.
Die siebten CEWE Photo Awards sind gestartet: Bis zum 31. Mai 2027 können Amateurfotografen und Profis in zehn Kategorien Bilder einreichen und 1.000 Preise im Gesamtwert von über 250.000 Euro gewinnen.
Die photo basel, die erste und einzige Fotokunstmesse der Schweiz, findet vom 16. bis 21. Juni 2026 zum elften Mal statt. Die Messe präsentiert über 450 Werke von knapp 170 Künstlerinnen und Künstlern aus internationalen Galerien, darunter Arbeiten von Vivian Maier, Man Ray, André Kertész und Marina Abramović. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf experimentellen Techniken, die klassische Fotografie um dreidimensionale Formen und unkonventionelle Druckverfahren erweitern – exemplarisch dafür steht der Künstler Ayo Banton, der Fotografie, Licht und florale Skulpturen kombiniert sowie Cyanotypien mit Spektrogrammen pflanzlicher Signaldaten verbindet. Begleitend zur Messe findet ein öffentliches Rahmenprogramm mit kostenlosen Führungen und moderierten Panel Talks statt.
Die Stadt Köln hat die Nachnutzung des bisherigen Schauspiel-Interimsstandorts Depot bekannt gegeben: Depot 1 wird an apiro Entertainment vermietet, Depot 2 teilen sich das Schauspiel Köln und die freie Szene ab November 2026.
Ein Streit um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gibt Anlass, die Bilanz des Amts über Jahrzehnte zu analysieren – zwischen Kulturförderung, Machtzuwachs und wachsender politischer Einflussnahme.
Mascha Schilinski gelang mit ihrem experimentellen Film „In die Sonne schauen" der internationale Durchbruch. Das Werk erzählt assoziativ von vier Mädchen auf einem Bauernhof über rund 100 Jahre hinweg und bricht bewusst klassische Erzählkonventionen auf.
Die Februar-Ausgabe der Literaturen stellt vier Sachbücher vor: Beckert und Richter analysieren den Kapitalismus, Mercier das menschliche Innenleben, Lepenies die Demokratie und Clark einen preußischen Skandal.
James Vanderbilts Spielfilm „Nürnberg" mit Russell Crowe als Hermann Göring zeigt den US-Militärpsychiater Douglas M. Kelley vor den Nürnberger Prozessen, scheitert laut Kritik jedoch an historischer Unschärfe, narrativem Wirrwarr und Klischees.
Der ESC 2026 in Wien steht laut Autor Florian Hartleb exemplarisch für eine neue europäische Sicherheitsrealität, in der Großveranstaltungen zunehmend im Spannungsfeld von Terrorbedrohung, Cyberangriffen und geopolitischen Konflikten stattfinden.
Autor Bernd Stegemann analysiert anhand der Fälle Collien Fernandes und des Buchhandlungspreises, wie linke Meinungsnetzwerke im Kulturbetrieb mit Doppelmaßstäben operieren und Kulturstaatsminister Weimer dabei regelmäßig unterliegt.
Ulrike Stöck übernimmt ab der Spielzeit 2017/2018 die Leitung des Schnawwl – Junges Nationaltheater am NT Mannheim und folgt damit Andrea Gronemeyer nach, die zur Schauburg München wechselt.
In Ingolstadt feiert Bayern am Wochenende mit dem „Fest zum Reinen Bier" das Reinheitsgebot, das dort vor über 500 Jahren verkündet wurde, mit Bierbänken, Holzhütten, Blasmusik und Mittelalter-Livemusik.
In Freyung hat die bayerische Landesausstellung zum Thema Musik in Bayern eröffnet. Bis 8. November zeigt sie interaktive Stationen, historische Instrumente und tägliche Livekonzerte.
Ulrike Stöck bleibt bis 2032 Intendantin des Jungen Nationaltheaters Mannheim; ihre zweite Amtszeit soll Beteiligung, Inklusion und Vernetzung mit lokalen und bundesweiten Kinder- und Jugendtheatern in den Mittelpunkt stellen.
Das Stuttgarter Kammerorchester hat in der JVA Adelsheim mit inhaftierten Jugendlichen Rap und Klassik kombiniert und daraus die EP „Paradies" produziert, die soziale Reintegration durch Musik fördern soll.
Die Wiener Symphoniker veranstalten am 18. April im Goldenen Saal des Musikvereins ein Marathonkonzert, bei dem rund 40 Läufer aus 13 Nationen gemeinsam mit Profis auf der Bühne musizieren, bevor sie den Vienna City Marathon laufen.
Eine Studie des Musikwissenschaftlers Christopher Wiley zeigt anhand von Ethel Smyths wiederentdecktem Klavierstück, dass überlieferte Noten allein keine eindeutige Interpretation ermöglichen und Musiker fehlende Aufführungsangaben durch Briefe, Memoiren und Detektivarbeit rekonstruieren müssen.