Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Region: Oberfranken
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Das Flinderer-Fest in Pegnitz, eine über 200 Jahre alte Tradition, zieht inzwischen auch Besucher von weit her an – darunter eine Hamburger Wandergruppe, die eigens für Bier, Saure Zipfel und das ursprüngliche Brauchtum anreist.
Die Bläsergruppe „Gloria Brass" des Bayerischen Posaunenchorverbandes gab in der Wunsiedler Stadtkirche St. Veit ein Konzert zum 100. Jubiläum des Posaunenchors Wunsiedel und erhielt dafür reichlich Applaus.
Beim Familienfest „Kraut und Rüben" in der Bayreuther Wilhelminenaue strömten an Christi Himmelfahrt trotz anfänglichem Regen zahlreiche Besucher auf das Gelände.
Die Stadtbücherei Marktredwitz wandelt sich durch Umbauten und neue Projekte vom klassischen Schweige-Ort zum lebendigen Begegnungstreffpunkt. Leiterin Odett Gräber treibt die Neugestaltung aktiv voran.
Die Ausstellung „Demokratie stärken" der Friedrich-Ebert-Stiftung ist zwei Wochen lang in der Grund- und Mittelschule Bad Rodach zu sehen und sensibilisiert Schülerinnen und Schüler für Demokratie, Rechtsextremismus und gesellschaftliche Verantwortung.
Otmar Adler übergibt die Leitung des Nordhalbener „Maxhauses" an Rudolf Ruf; beim Saisonauftakt lasen Jugendliche Auszüge aus seiner Autobiografie vor.
In der Fränkischen Schweiz werden zur Osterzeit rund 200 Brunnen und Quellen mit handbemalten Eiern, Girlanden und Blumen geschmückt. Der bekannteste Osterbrunnen steht in Bieberbach und hält mit 11.108 Eierschalen einen Guinness-Rekord.
Das Pfalzmuseum Forchheim nutzte die Corona-Lockdown-Zeit zur digitalen Weiterentwicklung und entwickelte eine MuseumsApp mit Filmen und Hörsequenzen, einen virtuellen 360°-Rundgang sowie einen Newsletter.
Das Landestheater Coburg hat am 4. September 2025 mit einer Begrüßungsveranstaltung im GLOBE offiziell die Spielzeit 2025/26 eröffnet, bei der Intendant Neil Barry Moss, Kaufmännischer Direktor Bernd Vorjans und Oberbürgermeister Dominik Sauerteig das Ensemble willkommen hießen.
Die Seebühne Bad Staffelstein startet 2026 in ihre 7. Saison mit einem vielseitigen Programm aus Kabarett, Comedy, Pop, Rock, Klassik und Musical; der Vorverkauf beginnt am 29. September 2025.
Unter dem Motto „O'Zapft is Am Gleis" verwandelte sich das Gelände des Güterbahnhofs Coburg in eine Festmeile mit Trachten, Musik und Partyatmosphäre und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.
Ulrich Peters übernimmt als Interimsintendant das Landestheater Coburg, nachdem Neil Barry Moss das Haus vorzeitig verlässt und seit Anfang Mai freigestellt ist.
Bundespräsident Steinmeier nimmt am zweiten Tag des Katholikentags in Würzburg an einem Gottesdienst auf dem Residenzplatz teil und diskutiert anschließend mit Ehrenamtlichen über gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Burg Pottenstein, älteste Burg der Fränkischen Schweiz, eröffnet ab Karfreitag (3. April) die Saison 2026 mit dem Burgmuseum und einer dauerhaften Ausstellung zu Elisabeth von Thüringen.
Der Kunstverein Kulmbach zeigt bis Ende September 32 großformatige Plakate unter dem Motto „Come together" an Häuserfassaden der Innenstadt und bietet dazu buchbare Gruppenführungen für bis zu 20 Personen zum Preis von 90 Euro an.
Die Münchner Schriftstellerin Christine Wunnicke hat Mitte Juli 2025 im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth den Jean-Paul-Preis des Freistaates Bayern für ihr literarisches Lebenswerk erhalten. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre verliehen und gilt als Bayerns wichtigste Literaturauszeichnung; es war die 22. Vergabe. Bayerns Kunstminister Markus Blume überreichte den Preis und würdigte Wunnicke als „Ausnahmeschriftstellerin" mit einem unverwechselbaren Ton. Die 1966 geborene Autorin ist bekannt für präzise Kurzromane über historische Figuren, darunter „Der Fuchs und Dr. Shimamura" und „Die Dame mit der bemalten Hand"; die Jury hob ihre elegante Textökonomie und die Verbindung von Tragik und Komik hervor. Die Laudatio hielt Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Vinken, ergänzt durch eine Lesung und ein Gespräch mit Dr. Katrin Schumacher.
Künstler aus dem Umfeld der Villa Concordia planen in Bamberg einen Poesieautomaten, der gegen eine Münze Gedichte in kleinen Schächtelchen ausgibt – konzipiert von Matthias Göritz und Volha Hapeyeva, mit stadtspezifischen Texten lokaler Lyriker.
Die Musikdarstellerin AMY gilt als eine der ersten offen trans Frauen im deutschsprachigen Musicalbereich und kämpft um gleichwertige Besetzungschancen an deutschen Theatern. Anlässlich ihrer Titelrolle in „Hedwig and The Angry Inch" am Theater Hof porträtiert Autor Roland H. Dippel die 28-Jährige, die nach ihrer Transition eine zweite Karriere begann und seither unter anderem an der Musikalischen Komödie Leipzig und den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel auftritt. AMY wird bislang vor allem für androgyneoder queere Rollen besetzt – etwa Frank N. Furter oder Herodes –, während klassische Frauenrollen in heterosexuellen Konstellationen für sie strukturell kaum zugänglich sind. Als Hindernisse benennt der Artikel konservative Theaterleitungen, restriktive Rechteinhaber von Musicals sowie heteronormative Besetzungskonventionen. AMYs erklärtes Ziel ist es, als trans Frau dieselben Besetzungsmöglichkeiten zu erhalten wie Cis-Frauen – darunter Wunschrollen wie Mrs. Danvers in „Rebecca" oder Lady Macbeth.
Die bayerischen Stadttheater in Ingolstadt und Erlangen stehen unter massivem Spardruck, nachdem Steuereinbrüche die Kommunalhaushalte drastisch geschrumpft haben. In Ingolstadt wird der denkmalwürdige Hämer-Bau des Stadttheaters ab Sommer schrittweise geschlossen, ohne dass eine Sanierung geplant ist; das als Provisorium gedachte Theater am Glacis wird auf unbestimmte Zeit zur Hauptspielstätte. Das schauspiel erlangen erlebte kurz nach dem Amtsantritt von Intendant Jonas Knecht einen Einbruch der städtischen Einnahmen von 220 auf 71 Millionen Euro, was die ursprünglichen Ausbaupläne zunichtemachte. Beide neu ernannten Intendanten – Knecht in Erlangen und Oliver Brunner in Ingolstadt – berichten von Sparrunden, fehlender Planungssicherheit und der Sorge, dass kommunale Theater grundsätzlich zur Disposition gestellt werden könnten. Sie fordern von der Politik ein klares Bekenntnis zu Aufgabe und Finanzierung städtischer Theater.
Lila Chrisp, Ensemblemitglied des Theater Freiburg, gewinnt den ersten Platz bei der Lotte Lenya Competition der Kurt Weill Foundation for Music in New York und setzt sich dabei gegen rund 250 Teilnehmende durch.
Der 104. Deutsche Katholikentag beginnt in Würzburg mit rund 900 Veranstaltungen bis Sonntag; erwartet werden mehrere zehntausend Teilnehmende sowie Bundespräsident Steinmeier, Ministerpräsident Söder und Bundeskanzler Merz.
Das MUT-Projekt YouLo der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern bringt Kirche mit Konzerten und offenen Formaten in den Hofer Lorenzpark, um 20- bis 45-Jährige ohne Kirchenbindung niedrigschwellig anzusprechen und gemeinsam neue Gemeindeformen zu entwickeln.
Das Puppenfestival in Neustadt bei Coburg und Sonneberg ist eröffnet und bietet eine Woche lang offene Werkstätten, Sonderausstellungen und kulinarische Angebote für Puppenliebhaber und Künstler.
Das Philharmonische Orchester und der Chor des Landestheaters Coburg führten beim Familienkonzert im Globe das musikalische Abenteuer „20.000 Meilen unter dem Meer" auf und begeisterten Publikum jeden Alters.