Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Thema: Bildende Kunst – Formen & Orte
40 Artikel gefunden · Seite 1 von 2
Im Museum Angewandte Kunst Frankfurt hinterfragt die Ausstellung „Positionen zur Freiheit" (14. Mai bis 28. Juni 2026) das Möbelsystem USM Haller als Ausgangspunkt künstlerischer Kritik daran, wie Gestaltung gesellschaftliche Freiheitsvorstellungen prägt und begrenzt.
Augsburg leiht drei rund 1.800 Jahre alte römische Grabreliefs aus Augusta Vindelicum an das Museo delle Civiltà in Rom aus, wo sie von Oktober bis Januar in einer Ausstellung über Handel im Römischen Reich gezeigt werden.
Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg zeigt in 33 Räumen Kunst der Frühen Neuzeit von 1500 bis 1800, darunter Werke von Dürer, Cranach und Rembrandt sowie Objekte aus allen Sammlungsbereichen – gattungsübergreifend und kulturhistorisch kontextualisiert.
Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg zeigt bis März 2020 eine Ausstellung über Michael Wolgemut, der in Nürnberg eine der bedeutendsten Künstlerwerkstätten der Spätgotik betrieb und Albrecht Dürers Lehrmeister war.
Augsburg leiht drei etwa 1.800 Jahre alte römische Grabreliefs aus Augusta Vindelicum an das Museo delle Civiltà in Rom aus, wo sie von Oktober bis Januar in einer Ausstellung über Handel im Römischen Reich gezeigt werden.
Die Ausstellung in Ingelheim zeigt Werke von James McNeill Whistler im Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten von Hiroyuki Masuyama und setzt Radierungen und Fotografie bis 5. Juli in Beziehung.
Das Museum im Kulturspeicher Würzburg zeigt bis 31. Mai 2026 eine umfassende Einzelausstellung des Pop-Art-Künstlers Thomas Bayrle, die dessen serielle Bildwelten zu Themen wie Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität mit der Geschichte Würzburgs verknüpft.
Der Kunstverein Kulmbach zeigt bis Ende September 32 großformatige Plakate unter dem Motto „Come together" an Häuserfassaden der Innenstadt und bietet dazu buchbare Gruppenführungen für bis zu 20 Personen zum Preis von 90 Euro an.
Der f³ – freiraum für fotografie zeigt ab 22. Mai 2026 Arbeiten von Robert Lebeck, einem zentralen Vertreter der deutschen Nachkriegs-Fotoreportage, der für den Stern weltpolitische Ereignisse und den gesellschaftlichen Wandel der Bundesrepublik dokumentierte.
Die 9. Triennale der Photographie Hamburg findet vom 4. bis 14. Juni 2026 mit 279 internationalen Künstlern in acht Institutionen statt und steht unter dem Thema „Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other".
Die Ausstellung „Helmut Newton. Cars" zeigt ab 15. Mai 2026 in der Villa Olmo am Comer See 20 großformatige Fotografien, in denen Newton Nobelkarossen als Bildmotiv inszenierte, eingebettet in die Luxusauto-Show FuoriConcorso.
Die Bildhalle Zürich zeigt bis Mai 2026 Naturfotos von Inka & Niclas, Joost Vandebrug, Adam Jeppesen und Douglas Mandry, die mit ungewöhnlichen Materialien und Verfahren wie Cyanotypie, Washi-Papier und Lithografie auf Geotextilien experimentieren.
Die Wüstenrot Stiftung und das Museum Folkwang vergaben vier mit je 10.000 Euro dotierte Förderpreise für Dokumentarfotografie an Elias Holzknecht, Victoria Jung, Aline Papenheim und Yana Wernicke, ausgewählt aus 108 Bewerbungen.
Der Karikaturist Rudi Hurzlmeier, aufgewachsen in Niederbayern und zeitweise in Regensburg, ist Autodidakt und zeichnet seit Jahrzehnten für die Satirezeitschrift Titanic sowie seit 2018 regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung.
Hans-Joachim Bohlmann zerstörte in den 1970er- und 1980er-Jahren Gemälde von Dürer, Cranach, Rembrandt und Klee mit Schwefelsäure – der Gesamtschaden wird auf rund 300 Millionen DM geschätzt. Der Deutsche litt seit früher Jugend an Angststörungen und Zwängen, unterzog sich 1974 einer umstrittenen Hirnoperation und verbrachte mehrfach Zeit in Gefängnissen und psychiatrischen Kliniken. Seine Motive blieben lange rätselhaft und lagen offenbar zwischen psychischer Erkrankung, Geltungssucht und dem Wunsch, sich an der Gesellschaft zu rächen. Der vierteilige True-Crime-Podcast „Säuresommer" von Radio Bremen und ARD Kultur rekonstruiert sein Leben anhand von Originalaufnahmen, die die Spiegel-Journalistin Beate Lakotta 2005 bei Gesprächen mit Bohlmann und seinem Arzt anfertigte. Host Klaus Uhrig und sein Team versuchen darin, Bohlmanns Werdegang zum möglicherweise größten Kunstzerstörer der Geschichte zu ergründen.
Das ARD-Kultur-Format „Ich sehe was, was du nicht siehst" ist ein Kunst-Talk, in dem der Kunst-Comedian und Kunsthistoriker Jakob Schwerdtfeger Fachfremde durch renommierte Museen führt. In drei Folgen besuchen die Sexualpädagogin Gianna Bacio die Hamburger Kunsthalle, die Ärztin Dr. Florence Randrianarisoa (Dr. Flojo) das Museum Folkwang in Essen und der Bestatter Eric Wrede das Frankfurter Städel. Die Gäste betrachten klassische Gemälde jeweils aus ihrer beruflichen Perspektive – etwa hinsichtlich sexueller Symbolik, medizinischer Diagnosen oder Beerdigungsritualen. Das Format entstand als Gewinnerprojekt des ARD-Kultur-Ideenwettbewerbs „Creators" und ist eine Koproduktion von Hessischem Rundfunk und ARD Kultur aus dem Jahr 2022.
Die Klassik Stiftung Weimar widmet ihr Themenjahr 2023 dem Thema Wohnen und begeht zugleich den 100. Jahrestag des Hauses Am Horn – dem einzigen in Weimar realisierten Bauhausgebäude. Der zehnteilige Podcast „klassisch modern" von ARD Kultur, MDR Thüringen und der Klassik Stiftung Weimar beleuchtet Entstehung, Geschichte und heutige Nutzung des Gebäudes als Ausstellungsort und Museum. Moderatorin Sophie Hartmann erkundet gemeinsam mit Stephanie Hock von der Klassik Stiftung die Räume des Hauses und spricht mit Expertinnen wie Ute Ackermann und Baureferentin Ulrike Glaser sowie ehemaligen Bewohnern. Themen der einzelnen Folgen sind unter anderem das innovative Raumkonzept der Einbauküche, die getrennte Schlafzimmer für Mann und Frau, die pädagogischen Ideen der Bauhäusler sowie die Architektenrolle von Georg Muche, der eigentlich als Maler ans Bauhaus gekommen war.
Die dreiteilige ARD-Kultur-Dokumentarserie (2022, je 30 Minuten) untersucht unter dem Leitfaden „Wem gehört die Stadt?" die Entwicklung von Urban Art in deutschen Städten – von ihren rebellischen Anfängen als Graffiti bis hin zur heutigen Institutionalisierung in Museen und auf dem Kunstmarkt. Im Mittelpunkt stehen Spannungsfelder wie Kommerzialisierung, Gentrifizierung und Feminismus, beleuchtet anhand von Projekten in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Osnabrück, Bayreuth und Wiesbaden. Porträtiert werden unter anderem das Berliner Künstlerkollektiv Innerfields, die Künstlerin Hera und der Künstler Case MaClaim. Ein konkreter Streitfall ist das Berlin Mural Fest 2021, das von der Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen gesponsert wurde und eine Debatte über erlaubte Kooperationen auslöste – Hera sagte ihre Teilnahme ab, die Initiatoren Dixons hingegen sahen darin kein Problem. Buch und Regie stammen von Ann-Catrin Malessa und Maria Miller; die Serie ist eine Produktion von Hyperbole Medien für ARD Kultur.
Das ARD-Kultur-Projekt „Wie Weimar wohnt" verbindet eine Fotoserie der Ostkreuz-Fotografin Ina Schoenenburg mit einer Dokumentation des Autors Hans-Michael Marten. Schoenenburg porträtierte elf Personen aus Weimar in ihren Wohnungen – von der Plattenbauwohnung über einen Wohntruck bis zur Gründerzeit-Villa – und macht damit verschiedene Lebensformen in der Kulturstadt sichtbar. Zu den Porträtierten zählen unter anderem der Musiker Martin Kohlstedt sowie weitere Weimarer Bewohnerinnen und Bewohner. Die großformatigen Fotografien werden seit Ende März bzw. April 2023 als Plakatwand-Ausstellung im öffentlichen Stadtraum Weimars gezeigt. Das Projekt entstand als Gewinner des ARD Kultur Creators Wettbewerbs 2022 in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar und dem MDR.
Die vierteilige Dokumentationsreihe „Flaesh – Tattookultur in Deutschland" wurde 2023 von ARD Kultur und MDR Kultur produziert und beleuchtet Tattookunst und -kultur in Deutschland aus verschiedenen Perspektiven. Die Reihe porträtiert Tätowiererinnen und Tätowierer wie Jen Tonic, Bastian Wurms, Henk Schiffmacher, Daniel Bluebird, Hanadi Chawaf, Yase Farbextase, Ela Pour, Toshihide und Katie Wolfe in ihren Studios in Berlin, Bremen, Hamburg, Lüneburg und Leipzig. Thematisch behandelt die Doku gesellschaftlich relevante Fragen wie kulturelle Aneignung, politische Aussagen auf dem Körper, die Rolle von Frauen und queeren Personen in der Szene sowie die Frage, ob Tätowieren als Kunstform anerkannt werden kann. Begleitet werden zudem Tattoo-Events in Jena und Frankfurt am Main. Buch und Regie stammen von Anne-Sophie Jakubetz und Marcus Fitsch, produziert wurde die Reihe von Yellow Table Media.
„Galleripky – Fotografie mit Paul Ripke" ist eine vierteilige Doku-Serie von ARD Kultur aus dem Jahr 2023, in der der Fotograf und Social-Media-Creator Paul Ripke gemeinsam mit renommierten Fachfotografen verschiedene Genres der Fotografie erkundet. In jeder Folge begleitet er einen anderen Spezialisten – darunter Konzertfotograf Thomas Rabsch, Hochzeitsfotografin Laura Matzen, Naturfotografen des Kollektivs „German Roamers" sowie Straßenfotografen im Ruhrgebiet. Ziel ist es, das Handwerk und die Kunst der Fotografie neu zu entdecken und die besten entstandenen Bilder in seiner eigenen Galerie, der „Galleripky", zu präsentieren. Ripke, bekannt durch seinen Bildband „One Night in Rio" über die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der WM 2014, agierte zuletzt verstärkt als Influencer mit rund einer Million Instagram-Followern. Die Serie ist eine Produktion von i&u TV im Auftrag von ARD Kultur, mit je 25 Minuten pro Folge.
Das Lenbachhaus München zeigt in einer neuen Ausstellung die Weimarer Republik der 1920er Jahre mit ihren gesellschaftlichen Aufbrüchen und Schattenseiten, darunter Werke wie Käte Hochs Porträt „Dr. E. Müller-Kamp" von 1929.
Das Angermuseum Erfurt zeigt bis 26. Juli die Ausstellung „Dem Himmel so nah" mit Darstellungen von Wolken vom Mittelalter bis zur Gegenwart, zwischen religiöser Symbolik, Romantik und Klimadiskurs.
Der Schweizer Fotograf René Groebli starb am 5. Mai 2026 im Alter von 98 Jahren. Die Kölner in focus galerie erinnert an den einflussreichen Bildkünstler, der Generationen von Fotografen prägte und dessen Werke in bedeutenden Sammlungen weltweit vertreten sind.