Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Thema: Zivilgesellschaft
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Die Ausstellung „Demokratie stärken" der Friedrich-Ebert-Stiftung ist zwei Wochen lang in der Grund- und Mittelschule Bad Rodach zu sehen und sensibilisiert Schülerinnen und Schüler für Demokratie, Rechtsextremismus und gesellschaftliche Verantwortung.
Bundespräsident Steinmeier nimmt am zweiten Tag des Katholikentags in Würzburg an einem Gottesdienst auf dem Residenzplatz teil und diskutiert anschließend mit Ehrenamtlichen über gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der Zentralrat der Juden verleiht Dieter Nuhr am 10. Juni in Berlin den Leo-Baeck-Preis für sein klares Eintreten gegen Antisemitismus in der deutschen Medienlandschaft, auch unter öffentlichem Druck.
Soziologin Eva Illouz sprach beim Jahresempfang von Landesbischof Christian Kopp in der Evangelischen Akademie Tutzing über gesellschaftliche Gefühle wie Wut, Hoffnung und Enttäuschung und zeigte, wie diese politische Prozesse und das Zusammenleben prägen.
Würzburg richtet vom 13. bis 17. Mai 2026 erstmals seit über 100 Jahren den Deutschen Katholikentag aus; unter dem Motto „Hab Mut, steh auf!" werden rund 30.000 Besucher sowie Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet.
Der 104. Deutsche Katholikentag findet bis Sonntag in Würzburg statt, mit rund 30.000 Teilnehmenden und 900 Veranstaltungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Kirchenreformen. Reformgruppen planen eine Menschenkette, Bundespräsident Steinmeier und Kanzler Merz nehmen teil.
Die Initiative kulturelle Integration lädt am 21. Mai 2026 zum ersten bundesweiten Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt ins Europäische Haus in Berlin ein, mit Podiumsgesprächen, Lesungen und Gästen aus Politik und Kultur.
Der ESC 2026 in Wien steht laut Autor Florian Hartleb exemplarisch für eine neue europäische Sicherheitsrealität, in der Großveranstaltungen zunehmend im Spannungsfeld von Terrorbedrohung, Cyberangriffen und geopolitischen Konflikten stattfinden.
Autor Bernd Stegemann analysiert anhand der Fälle Collien Fernandes und des Buchhandlungspreises, wie linke Meinungsnetzwerke im Kulturbetrieb mit Doppelmaßstäben operieren und Kulturstaatsminister Weimer dabei regelmäßig unterliegt.
Beim Deutschen Theaterpreis DER FAUST diskutierten Gernot Wolfram, Malin Nagel und Viktor Schoner über Verführungsstrategien des Rechtspopulismus und die Rolle der Kultur als Gegenkraft – mit dem Appell zu mehr Mut und Selbstbewusstsein der Kulturschaffenden.
Der 104. Deutsche Katholikentag beginnt in Würzburg mit rund 900 Veranstaltungen bis Sonntag; erwartet werden mehrere zehntausend Teilnehmende sowie Bundespräsident Steinmeier, Ministerpräsident Söder und Bundeskanzler Merz.
Tom Morello schloss sich in New York der Koalition Hands Off NYC an, verurteilte ICE-Übergriffe der Trump-Regierung als Faschismus und spielte Woody Guthries „This Land Is Your Land" als Protestgeste.
Bundespräsident Steinmeier hat den 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg mit einem Appell für mehr Ökumene und Zuversicht eröffnet. Bis Sonntag werden Zehntausende Gäste zu rund 900 Veranstaltungen erwartet, darunter auch Bundeskanzler Merz und Bundestagspräsidentin Klöckner.
Der Deutsche Kulturrat nimmt am Katholikentag 2026 in Würzburg mit zwei Podiumsdiskussionen teil: zu Judenfeindschaft und Solidarität in Deutschland sowie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Vielfalt.
In Eltmann fand zum 15. Mal das traditionelle Santa-Cruzan-Fest statt, zu dem Filipinos aus der Region sowie viele Einheimische zusammenkamen, um gemeinsam das religiöse und farbenfrohe Fest zu feiern.
Beim Katholikentag in Würzburg planen 30 katholische Reformgruppen für Freitag eine Menschenkette zwischen Dom und Augustinerkirche. Sie fordern eine inklusivere Kirche mit Gleichberechtigung, Aufarbeitung von Missbrauch und Überwindung des Klerikalismus.
Die Kennedy-Familie kehrt gespalten in die US-Politik zurück: Robert F. Kennedy Jr. als Gesundheitsminister mit impfkritischen und wissenschaftlich fragwürdigen Positionen auf der einen Seite, sein Cousin Jack Schlossberg als liberaler Reformer auf der anderen. Ihr innerfamiliärer Gegensatz spiegelt die tiefe gesellschaftliche Polarisierung der USA wider. Der einstige Mythos der Kennedys als politische Dynastiemacht hat sich damit zur Projektionsfläche konkurrierender gesellschaftlicher Strömungen gewandelt.
Würzburg richtet vom 13. bis 17. Mai den 104. Deutschen Katholikentag unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!" aus. Rund 900 Veranstaltungen zu Themen wie Demokratie, Klimawandel, Missbrauchsaufarbeitung und Ökumene sind geplant. Hochrangige Gäste wie Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzler Merz nehmen teil; bis zu 30.000 Besucher werden erwartet. Die Stadt selbst hat sich gewandelt: Nur noch rund 35 Prozent der Würzburger gehören der katholischen Kirche an, während das Stadtbild weiterhin von einer mehr als 1.250-jährigen kirchlichen Geschichte geprägt ist.
Der Deutsche Kulturrat widmet seinen Newsletter der 19. Kalenderwoche dem Thema zivilgesellschaftliches Engagement als Grundlage der Demokratie. Geschäftsführer Olaf Zimmermann kritisiert dabei die politische Unterscheidung zwischen „gutem" ehrenamtlichem und „bösem" politischem Engagement als demokratiegefährdend. Die Mai-Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Kultur" greift das Schwerpunktthema „Was uns zusammenhält – Demokratie zwischen Vielfalt, Konflikt und Kompromissen" auf, ergänzt durch eine Veranstaltung zum Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt" am 21. Mai 2026 im Europäischen Haus in Berlin. Zudem warnen fast 70 Kulturinstitutionen aus Sachsen-Anhalt in einer gemeinsamen Erklärung vor der AfD-Kulturpolitik, die sie als Versuch bewerten, Kunst und Erinnerungskultur nationalistisch auszurichten. Rechtswissenschaftlerin Sophie Schönberger analysiert im „Text der Woche" die fehlende gesetzliche Absicherung der Kulturförderung und deren Anfälligkeit für politische Steuerung.