Kulturatlas

Pressespiegel

Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.

Thema: Kulturpolitik, Governance & Förderung

26 Artikel gefunden · Seite 1 von 2

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Fonds Darstellende Künste
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Kulturförderungssysteme
Bundesweit

Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste, zieht Bilanz des BUNDESTREFFEN25: Kunst benötige Freiheit, Mut, stabile Förderung jenseits der Projektlogik und gesellschaftliche Allianzen.

Fonds Darstellende Künste
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Kulturpolitik
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Bayern (uebergreifend)

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern per Antrag, dass bei Großveranstaltungen künftig gleich viele Frauen- wie Männertoiletten vorgeschrieben werden, da die aktuelle Regelung Frauen benachteiligt.

Antenne Bayern
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Kulturpolitik, Governance & Förderung
Kulturverwaltung
Bundesweit

Elke Ferner wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Verwaltungsrats des Saarländischen Rundfunks gewählt und folgt damit auf Michael Burkert, dessen Amtszeit Ende März auslief.

Kulturpolitik, Governance & Förderung
Finanzierung öffentlich
Bundesweit

Dresdner Festspielintendant Jan Vogler plädiert für neue Wege der Kulturfinanzierung und fordert stärkeres Engagement der Wirtschaft als Ergänzung zur staatlichen Förderung, ohne die öffentliche Hand aus ihrer Verantwortung zu entlassen.

Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK)
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Finanzierung öffentlich
Bundesweit

Trotz eines Anstiegs des BKM-Haushalts auf 2,57 Milliarden Euro im Jahr 2026 bleiben wesentliche Strukturen der Freien Darstellenden Künste ungesichert – die Branche richtet einen gemeinsamen Appell an Staatsminister Wolfram Weimer.

Fonds Darstellende Künste
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Fonds Darstellende Künste
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Kulturförderungssysteme
Bundesweit

Ein Einblick in die Vielzahl der Projekte, die 2025 in allen Förderprogrammen des Fonds realisiert wurden.

Fonds Darstellende Künste
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Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK)
Fonds Darstellende Künste
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Finanzierung öffentlich
Bundesweit

Die Förderung der Freien Darstellenden Künste wird von 22 auf 8,5 Millionen Euro gekürzt. Fonds-Geschäftsführer Holger Bergmann warnt vor Folgen für kulturelle Freiheit und Innovationskraft und fordert die BKM zum Gegensteuern auf.

Fonds Darstellende Künste
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Fonds Darstellende Künste
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Finanzierung öffentlich
Bundesweit

Der Fonds Darstellende Künste passt seine Förderprogrammatik für 2026 an, um trotz gestrichener bundesweiter Projekte und Strukturlücken die künstlerische Arbeit freier Ensembles und Künstler abzusichern.

Fonds Darstellende Künste
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Fonds Darstellende Künste
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Kulturförderungssysteme
Bundesweit

Der Fonds Darstellende Künste startet mit 8,59 Mio. Euro Bundesförderung ins Jahr 2026 und setzt acht Programme nahezu auf Vorjahresniveau fort, muss jedoch die gestrichenen Mittel für bundesweite Koproduktionen von Produktionsorten der freien Szene nicht kompensieren.

Fonds Darstellende Künste
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Vladimir Jurowski bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2028/2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München, nachdem der Freistaat Bayern seinen Vertrag erneut verlängert hat.

Förderstrukturen
Finanzierung öffentlich
Bayern (uebergreifend)

Das Bayerische Kunstministerium fördert in diesem Jahr 114 musikalische Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen in ganz Bayern mit insgesamt über 4,8 Millionen Euro. Kunstminister Markus Blume gab dies Anfang August in München bekannt. Die Förderung umfasst alle bayerischen Regierungsbezirke und reicht von Klassik über Jazz bis zu Barockmusik. Zu den geförderten Veranstaltungen zählen unter anderem die Bachwoche Ansbach, das Festival junger Künstler Bayreuth und die Weidener Max Reger Tage. Die administrative Abwicklung des Förderprogramms übernimmt der Bayerische Musikrat im Auftrag des Ministeriums.

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht seit dem Jahr 2000 die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM an herausragende Persönlichkeiten für Verdienste um Wissenschaft und Kunst, seit 2008 in Form eines Bronze-Reliefs. Pro Jahr werden grundsätzlich bis zu acht Auszeichnungen vergeben. Die Seite dokumentiert alle bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger, darunter Wissenschaftler, Künstler, Kulturmanager und Mäzene aus verschiedenen Bereichen des bayerischen öffentlichen Lebens. Zuletzt wurden im Oktober 2025 der langjährige Generaldirektor des Deutschen Museums Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, der Quantenforscher Prof. Dr. Rudolf Gross und UnternehmerTUM-Gründer Prof. Dr. Helmut Schönenberger geehrt. Kunstminister Markus Blume überreicht die Auszeichnungen regelmäßig im Rahmen festlicher Veranstaltungen wie der jährlichen Kultur-Sommer-Lounge im Haus der Kunst in München.

Kulturpolitik
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Oberbayern

Bayern hat Mitte November 2025 erstmals den Bayerischen Kunstpreis vergeben. Bei einer Gala im Bergson Kunstkraftwerk München zeichneten Ministerpräsident Markus Söder und Kunstminister Markus Blume acht Preisträgerinnen und Preisträger in verschiedenen Kategorien aus. Den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten erhielt der Kabarettist Gerhard Polt. Der spartenübergreifende Preis ist mit jeweils 10.000 Euro pro Kategorie dotiert und wird auf Empfehlung einer Fachjury vergeben; die Preisfigur ist die Zerbinetta aus Nymphenburger Porzellan. Rund 450 Gäste aus Kultur, Medien und Politik nahmen an der Veranstaltung teil, die vom Bayerischen Rundfunk live übertragen wurde.

Kulturpolitik
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Bundesweit

Ein Streit um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gibt Anlass, die Bilanz des Amts über Jahrzehnte zu analysieren – zwischen Kulturförderung, Machtzuwachs und wachsender politischer Einflussnahme.

Kulturpolitik, Governance & Förderung
Kulturverwaltung
Bundesweit

Ulrike Stöck bleibt bis 2032 Intendantin des Jungen Nationaltheaters Mannheim; ihre zweite Amtszeit soll Beteiligung, Inklusion und Vernetzung mit lokalen und bundesweiten Kinder- und Jugendtheatern in den Mittelpunkt stellen.

Zum Ende der Spielzeit 2024 haben mehrere langjährige Intendanten bedeutender deutschsprachiger Bühnen ihre Ämter niedergelegt. Betroffen sind unter anderem Matthias Schulz an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Peter Theiler an der Semperoper Dresden, John Neumeier beim Hamburg Ballett sowie Martin Kušej am Burgtheater Wien. Während einige Intendanzen regulär ausliefen, endete jene von Uwe Eric Laufenberg am Staatstheater Wiesbaden vorzeitig infolge eines Zerwürfnisses. Auch Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg beenden ihre gemeinsame Doppelspitze am Schauspielhaus Zürich, und Christian Firmbach verlässt das Staatstheater Oldenburg.

Die Deutsche Bühne
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Kulturverwaltung
Institutionen
Bundesweit

Die drei großen Schauspielhäuser in Nordrhein-Westfalen erhalten neue Intendanten: Der Schweizer Dramaturg Andreas Karlaganis übernimmt 2026 das Düsseldorfer Schauspielhaus von Wilfried Schulz, der Regisseur Nicolas Stemann 2027 das Schauspielhaus Bochum von Johan Simons, und Kay Voges wechselt bereits 2025 vom Wiener Volkstheater ans Schauspiel Köln. Alle drei Nachfolger stehen für eine weitgehende Kontinuität an ihren jeweiligen Häusern. Während Düsseldorf und Bochum künstlerisch gut aufgestellt sind, steht Köln vor besonderen Herausforderungen durch eine stockende und kostspielige Theatersanierung. Der Artikel vermerkt, dass bei allen drei Neubesetzungen ausschließlich mittelalte Männer berufen wurden und alternative Führungsmodelle offenbar nicht in Betracht gezogen wurden.

Die Deutsche Bühne
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Deutsches Theater Göttingen
Kulturverwaltung
Institutionen
Bundesweit

Das Deutsche Theater Göttingen erhält ab der Spielzeit 2027/28 eine neue Doppelspitze: Die langjährige Geschäftsführerin Sandra Hinz und die seit 2024 amtierende künstlerische Co-Leiterin Schirin Khodadadian übernehmen gemeinsam die Intendanz. Der Wechsel folgt auf den vorzeitigen Abgang von Intendant Erich Sidler, der das Haus zwei Jahre vor Vertragsende verlässt, unter anderem wegen finanzieller Unsicherheiten durch ausbleibende Landesmittel und Kürzungen von über 600.000 Euro. Laut der Göttinger Oberbürgermeisterin hat das Land Niedersachsen nun signalisiert, einen langfristigen Fördervertrag in Aussicht zu stellen, womit der Fortbestand des Theaters gesichert scheint. Die neue Leitungsstruktur wird als interne Weiterentwicklung und Zeichen der Kontinuität gewertet, da beide Frauen dem Haus bereits gut bekannt sind. Der Vorgang gilt dem Autor als exemplarisch für einen Trend im Stadttheaterbetrieb weg von Einzelkünstlerpersönlichkeiten hin zu integrativen, stadtgesellschaftlich vernetzten Leitungsteams.

Die Deutsche Bühne
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schauspiel erlangen
Stadttheater Ingolstadt
Theater am Glacis Ingolstadt
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Finanzierung öffentlich
Oberfranken

Die bayerischen Stadttheater in Ingolstadt und Erlangen stehen unter massivem Spardruck, nachdem Steuereinbrüche die Kommunalhaushalte drastisch geschrumpft haben. In Ingolstadt wird der denkmalwürdige Hämer-Bau des Stadttheaters ab Sommer schrittweise geschlossen, ohne dass eine Sanierung geplant ist; das als Provisorium gedachte Theater am Glacis wird auf unbestimmte Zeit zur Hauptspielstätte. Das schauspiel erlangen erlebte kurz nach dem Amtsantritt von Intendant Jonas Knecht einen Einbruch der städtischen Einnahmen von 220 auf 71 Millionen Euro, was die ursprünglichen Ausbaupläne zunichtemachte. Beide neu ernannten Intendanten – Knecht in Erlangen und Oliver Brunner in Ingolstadt – berichten von Sparrunden, fehlender Planungssicherheit und der Sorge, dass kommunale Theater grundsätzlich zur Disposition gestellt werden könnten. Sie fordern von der Politik ein klares Bekenntnis zu Aufgabe und Finanzierung städtischer Theater.

Die Deutsche Bühne
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Förderstrukturen
Finanzierung öffentlich
Bundesweit

Die Film- und Medienstiftung NRW hat in ihrer zweiten Förderrunde des Jahres insgesamt 11,8 Millionen Euro an 32 Projekte vergeben. Zu den geförderten Serienprojekten gehören die zweite Staffel der RTL-Coming-of-Age-Serie „Euphorie" (1,5 Millionen Euro, produziert von Zeitsprung Pictures) sowie der ARD/WDR-Zweiteiler „Eisige Nächte" (1,1 Millionen Euro). Die höchste Einzelförderung von 1,77 Millionen Euro erhielt der Kinofilm „Der Lappen" der Schwestern Yasemin und Nesrin Şamdereli, die erneut eine im Ruhrgebiet angesiedelte Komödie drehen. Weitere Mittel gingen unter anderem an eine WDR-Dokumentation über Schauspieler Oliver Masucci („Oliver Masucci – Acting Beyond Fear", Regie: Aljoscha Pause, 350.000 Euro) sowie an eine vierteilige Dokuserie über die deutsche Handball-Nationalmannschaft für ProSiebenSat.1 (150.000 Euro).

Der MDR pausiert im Zuge umfassender Sparmaßnahmen für drei Jahre die Produktion neuer Folgen der Krimireihen „Tatort" und „Polizeiruf 110". MDR-Intendant Ralf Ludwig präsentierte diese Entscheidung am Montag dem Rundfunkrat und begründete sie mit der ausgebliebenen Erhöhung des Rundfunkbeitrags zum 1. Januar 2025, die dem Sender eine erhebliche Finanzlücke beschert. Bereits fertiggestellte und vertraglich fixierte Produktionen beider Reihen werden noch ausgestrahlt. Darüber hinaus sollen die Social-Media-Aktivitäten um 30 Prozent reduziert, Podcasts mit weniger als 6.000 monatlichen Hörern eingestellt und das „Mittagsmagazin" an den NDR abgegeben werden. Der MDR muss in der aktuellen Beitragsperiode regulär 160 Millionen Euro einsparen; ohne eine Beitragserhöhung ab 2027 kämen weitere 60 Millionen Euro hinzu.

Kulturpolitik
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Bundesweit

Der Deutsche Musikrat hat gemeinsam mit Konzertveranstaltern und Künstlern einen offenen Brief an die Bundesregierung gerichtet, in dem strengere Regulierungen für den Ticket-Zweitmarkt gefordert werden. Hintergrund ist die verbreitete Praxis, wonach Tickets kurz nach Verkaufsstart zu überhöhten Preisen im Internet weiterverkauft werden. Konkret verlangen die Unterzeichner eine Preisobergrenze für gewerbliche Weiterverkäufe sowie ein Verbot automatisierter Ticketkäufe durch sogenannte Bots. Darüber hinaus soll stärker gegen Ticketfälschungen und falsche Verkäuferprofile vorgegangen werden, und Online-Plattformen sollen verdächtige Angebote schneller melden und entfernen müssen.

Deutschlandfunk Kultur
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Kulturpolitik
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Bundesweit

Ein breites Bündnis aus Musikern, Veranstaltern und Verbänden – darunter Die Ärzte, Die Toten Hosen und AnnenMayKantereit – fordert mit einem offenen Brief eine gesetzliche Regulierung des Ticketzweitmarkts in Deutschland. Konkret verlangt der vom Verband „Pro Musik" initiierte Vorstoß eine Preisobergrenze von 25 Prozent über dem Originalpreis, ein Verbot von Ticket-Bots und Leerverkäufen sowie Transparenzpflichten für Plattformen. Kritisiert wird, dass Tickets mithilfe automatisierter Software massenweise aufgekauft und zu Preisen von teils mehr als 250 Prozent Aufschlag weiterverkauft werden. Während Länder wie Frankreich und Großbritannien den Zweitmarkt bereits regulieren, gilt Deutschland laut den Unterzeichnenden als nahezu regulierungsfreier Raum für Ticketspekulanten. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat laut Verband erste Aktivitäten ihres Hauses angekündigt.

Rolling Stone DE
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Kulturpolitik
Kulturpolitik, Governance & Förderung

Diskussion über den Einfluss der Politik auf Kulturpolitik und Kunstfreiheit.

Deutschlandfunk
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