Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Artikel: 3sat Kulturzeit
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In der estnischen Grenzstadt Narva, deren Bevölkerung zu 85 Prozent russischsprachig ist, tauchen in sozialen Netzwerken Aufrufe zur Gründung einer „Narva-Volksrepublik" auf, die Estland als russische Informationsoperation einstuft.
Das CircusDanceFestival in Köln vereint vom 16. bis 31. Mai zeitgenössischen Zirkus und Tanz in experimentellen, genreübergreifenden Performances internationaler Künstler.
Die Ausstellung in Ingelheim zeigt Werke von James McNeill Whistler im Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten von Hiroyuki Masuyama und setzt Radierungen und Fotografie bis 5. Juli in Beziehung.
Das Wiener Ballettprogramm „American Signatures" zeigt bis 30. Mai Werke US-amerikanischer Choreografinnen und Choreografen, in denen klassischer und moderner Tanz verschmelzen.
Das Angermuseum Erfurt zeigt bis 26. Juli die Ausstellung „Dem Himmel so nah" mit Darstellungen von Wolken vom Mittelalter bis zur Gegenwart, zwischen religiöser Symbolik, Romantik und Klimadiskurs.
Das Filmfestival von Cannes beginnt mit einer Eröffnungsgala; internationale Stars und eine starke deutsche Präsenz kennzeichnen die Ausgabe 2026. „Kulturzeit"-Redakteurin Gudula Moritz berichtet vor Ort.
Die Doku begleitet das Künstlerduo PRINZpod und zeigt, wie sie Kunst, Alltag, Liebe und Zusammenarbeit seit Jahrzehnten verbinden.
Die Filmfestspiele von Cannes eröffnen mit starker deutschsprachiger Beteiligung: Drei Filme konkurrieren um die Goldene Palme, Peter Jackson erhält eine Ehrenpalme. Weitere Themen der Sendung sind Richard Schuberths Buch über Antisemitismus, Daniel Libeskinds 80. Geburtstag und Sängerin Olivia Dean.
Das Filmfestival von Cannes eröffnet mit einer Ehrenpalme für den neuseeländischen Regisseur Peter Jackson; drei deutschsprachige Produktionen sind unter den 22 Wettbewerbsfilmen vertreten.
Die britische Sängerin Olivia Dean spricht im Interview über ihr zweites Album „The Art of Loving", das ihr einen Grammy und vier Brit Awards eingebracht hat.
Tobias Kratzers Inszenierung „Frauenliebe und -sterben" an der Hamburgischen Staatsoper verbindet Liedzyklus, Oper und aktuelle Beziehungskonflikte und ist bis 25. Mai 2026 zu sehen.
Die Sendung „Kulturzeit" vom 11. Mai 2026 bündelt mehrere kulturelle und politische Themen. In Ungarn trat am 9. Mai die neue Regierung unter Peter Magyar in Kraft; Magyar hat ein parteiübergreifendes Expertenkabinett gebildet, das unter anderem den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren, Korruption aufarbeiten und das Verhältnis zur EU wiederherstellen soll, während Amtsvorgänger Viktor Orbán seinen Parlamentssitz aufgegeben hat und in die USA zieht. Der australische Historiker Christopher Clark wurde in der Frankfurter Paulskirche mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet, gewürdigt für seine Vermittlung neuer Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg und die europäischen Revolutionen. Der Schweizer Galerist Bruno Bischofberger, der maßgeblich Pop-Art-Werke aus den USA nach Europa brachte und 1984 die Zusammenarbeit zwischen Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat initiierte, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Weitere Themen sind der Dokumentarfilm „Innere Emigranten" über eine Moskauer Krisenhotline, das Vermächtnis der verstorbenen Biennale-Kuratorin Koyo Kouoh sowie die Eröffnung des Lucerne Festival Pulse mit Vikingur Ólafsson und Olafur Eliasson.
Das Album verbindet Elina Dunis klare Stimme mit Rob Lufts feinsinnigem Gitarrenspiel zu poetischem Jazz, der Folk und Improvisation vereint.
Die Schau zeigt utopische und realisierte Architekturvisionen zu gemeinschaftlichem Wohnen und beleuchtet deren soziale und räumliche Dimensionen.
Der Ballett-Doppelabend "Jeu des Cartes / Pulcinella" verbindet Igor Stravinskys Musik mit tänzerischem Witz, Maskerade und rhythmischer Präzision.
Die schweizerisch-kamerunische Kuratorin Koyo Kouoh starb während der Vorbereitungen zur Biennale von Venedig, die sie leiten sollte; ihr Team setzte ihre Pläne posthum um.
Die Schau im Museum Liaunig präsentiert zeitgenössische Kunstwerke, die sich mit Sprache, Zeichen und Formen befassen.
In der senegalesischen Hauptstadt Dakar hat ein neues Gebäude des Goethe-Instituts eröffnet. Der Architekt Francis Kéré entwarf den Neubau mit einem besonderen Fokus auf Klimaverträglichkeit. Statt Beton setzte Kéré auf Lehm und Holz als lokale und nachhaltige Baumaterialien.
Vladimir Kornéev feiert Dalida mit Stimme und Emotion: Chansons, Glamour und Melancholie verschmelzen zu einer Hommage an die Sängerin.
Mitglieder von Pussy Riot und Femen haben am 6. Mai 2026 vor dem russischen Pavillon bei der Biennale in Venedig protestiert und dabei farbigen Rauch gezündet sowie Slogans wie „Russlands Kunst ist Blut" gerufen. Die italienische Polizei versperrte den Eingang zum Pavillon. Russland nimmt erstmals seit Beginn seines Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 an der Biennale teil, was die EU dazu veranlasste, Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro zu streichen; die Biennale-Jury trat in der Vorwoche aus Protest gegen die Teilnahme Russlands und Israels zurück. Die offizielle Eröffnung der diesjährigen Biennale ist für den 9. Mai geplant.