Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Thema: Finanzierung, Markt & Geschäftsmodelle
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Kleine und mittelgroße Indie-Festivals geraten durch gestiegene Produktionskosten, schwachen Vorverkauf, Gebietsschutzklauseln großer Veranstalter und gekürzte Förderungen zunehmend in existenzielle Not – Linus Volkmann ruft Fans auf, durch frühen Ticketkauf und Mundpropaganda gegenzusteuern.
Eine US-Jury hat Kanye West (Ye) zur Zahlung von 438.558 Dollar Schadensersatz verurteilt, weil er einen unveröffentlichten Demo-Track ohne Lizenz in einer frühen Version seines Songs „Hurricane" samplete und diese beim „Donda"-Listening-Event 2021 vorspielte.
Patrick de Rijk, bekannt unter dem Pseudonym Clym, ist ein 30-jähriger Streamer und Computerspiele-Entwickler, der durch Minecraft-Streams und das Format „Bau die Burg" auf Twitch und YouTube Bekanntheit erlangte. Als Content Creator erzielt er monatlich nicht selten fünfstellige Einnahmen durch Donations, Sponsoren-Deals, Abonnements und Werbung. Mit seiner Firma Cyberwave veröffentlichte er 2021 das Puzzle-Adventure-Spiel „Hourglass". Derzeit entwickelt er das Cozy-Survival-Game „Solarpunk", das aktuell das meistgewünschte Spiel aus Deutschland auf der Gaming-Plattform Steam ist. Der SWR porträtiert ihn in einem 30-minütigen Film von Regisseur Moritz Hartnagel.
Die Red Hot Chili Peppers haben ihren gesamten aufgenommenen Musikkatalog an die Warner Music Group verkauft. Der Kaufpreis beträgt nach Berichten mehrerer US-Medien mehr als 300 Millionen Dollar. Das Paket umfasst alle 13 Studioalben der Band, darunter bekannte Werke wie „Californication" und „Blood Sugar Sex Magik". Solche Katalogverkäufe sind in der Musikbranche seit Jahren gängige Praxis – auch Bob Dylan und Bruce Springsteen veräußerten bereits ihre Rechte. Für Käufer sind etablierte Musikkataloge vor allem durch Einnahmen aus Streaming, Werbung und Filmlizenzen ein lukratives Geschäft.
Die Red Hot Chili Peppers verkaufen ihren gesamten Aufnahme-Katalog für über 300 Millionen US-Dollar an Warner Music Group, die damit sämtliche Masterrechte übernimmt; finanziert wird der Deal über ein Joint Venture mit Bain Capital.
Die Red Hot Chili Peppers haben ihren Aufnahmekatalog – 13 Studioalben – für mehr als 300 Millionen Dollar an Warner Music Group verkauft. Der Deal erfolgte im Rahmen eines Joint Ventures zwischen WMG und Bain Capital, das insgesamt Musik- und Verlagsrechte im Wert von 650 Millionen Dollar erworben hat. WMG ist seit „Blood Sugar Sex Magik" (1991) das Label der Band und war damit ein naheliegender Käufer. Die Verlagsrechte der Band hatte Hipgnosis bereits 2015 für rund 150 Millionen Dollar erworben und könnte diese nun im Zuge einer Sony-Übernahme erneut veräußern. Weder die Band noch WMG haben sich bislang öffentlich zum Verkauf geäußert.