Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Thema: Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
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Das Flinderer-Fest in Pegnitz, eine über 200 Jahre alte Tradition, zieht inzwischen auch Besucher von weit her an – darunter eine Hamburger Wandergruppe, die eigens für Bier, Saure Zipfel und das ursprüngliche Brauchtum anreist.
Die Bläsergruppe „Gloria Brass" des Bayerischen Posaunenchorverbandes gab in der Wunsiedler Stadtkirche St. Veit ein Konzert zum 100. Jubiläum des Posaunenchors Wunsiedel und erhielt dafür reichlich Applaus.
Beim Familienfest „Kraut und Rüben" in der Bayreuther Wilhelminenaue strömten an Christi Himmelfahrt trotz anfänglichem Regen zahlreiche Besucher auf das Gelände.
Im Museum Angewandte Kunst Frankfurt hinterfragt die Ausstellung „Positionen zur Freiheit" (14. Mai bis 28. Juni 2026) das Möbelsystem USM Haller als Ausgangspunkt künstlerischer Kritik daran, wie Gestaltung gesellschaftliche Freiheitsvorstellungen prägt und begrenzt.
Sebastian Koch spricht im Interview über seine Rolle als Psychiater Julius Spier in der Arte-Serie "Etty", die Etty Hillesums Geschichte im besetzten Amsterdam in eine abstrakte Gegenwart überträgt und dabei aktuelle Parallelen zum Rechtsruck zieht.
Mariybu verbindet auf ihrem Album FRECH feministische Texte mit Hyperpop-Beats und thematisiert unter anderem sexuelle Übergriffe und weibliche Selbstermächtigung – verpackt in Sounds, die auch im Mainstream-Club funktionieren.
Ikkimels zweites Album POPPSTAR vereint 14 Tracks mit provokantem Hyper-Rap, in dem sie Wut, queere Sexualität und weibliche Selbstermächtigung zelebriert und Kritikern wie HipHop-Machos sprachlich entgegentritt.
Das Düsseldorf-Berliner Trio Kreidler veröffentlicht mit „SCHEMES" nach 32 Jahren Bandgeschichte ein ambientes Album, das zwischen Synthesizer-Pop, Electronica und ruhigen Klangräumen eine neue, entspannte Leichtigkeit zeigt.
Dua Saleh veröffentlicht ihr zweites Album „Of Earth & Wires", auf dem sie sudanesische Musik, Jazz, HipHop und R&B verbindet und mit drei gemeinsamen Songs Kollaborationen mit Bon Iver präsentiert.
Tamikrest feiern ihr 20-jähriges Bandjubiläum mit dem Album „ASSIKEL", das erstmals eine Kollaboration mit Tinariwen-Gründer Ibrahim Ag Alhabib enthält und analog in Haarlem aufgenommen wurde.
Rostam Batmanglij verbindet auf seinem dritten Soloalbum AMERICAN STORIES iranische Saz-Klänge mit Americana-Sounds und Pedal Steel und spiegelt damit seine iranisch-amerikanische Identität.
Kevin Morbys Album „Little Wide Open", produziert von Aaron Dessner, verbindet simplen Indie-Folk mit neuen Klangelementen und thematisiert hoffnungsvolle Zuversicht im Kontext des amerikanischen Mittleren Westens.
Jeff Parker nimmt mit seinem IVtet – Jay Bellerose, Anna Butterss und Josh Johnson – das Live-Album „HAPPY TODAY" im ETA-Club in Los Angeles auf, das zwei hypnotische Improvisations-Tracks von knapp 45 Minuten enthält.
Die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens in Dresden sucht eine Professur für Musiktheorie, befristet bis 2029, mit Dienstbeginn September 2027; Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober 2026.
Die Staatsoper Hannover zeigt Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt" in einer Inszenierung von Ilaria Lanzino, die den Fokus auf die psychologische Zerrissenheit des Protagonisten Paul legt, der nach dem Tod seiner Frau in Wahnvorstellungen versinkt.
Die Rolling Stones veröffentlichen ein Musikvideo zu „In the Stars", in dem Deepfake-Versionen von Jagger, Richards und Wood als junge Männer auftreten, sowie die Tracklist ihres Albums „Foreign Tongues" (10. Juli), das Gastauftritte von McCartney, Winwood und Charlie Watts enthält.
Der Film "Palästina 36" von Annemarie Jacir schildert den Aufstand palästinensischer Bauern gegen die britische Kolonialherrschaft 1936 aus mehreren Perspektiven und zieht dabei Parallelen zur Gegenwart.
Netflix hat bestätigt, dass „Kindsköpfe 3" mit Adam Sandler in Arbeit ist. Regie führt Kyle Newacheck nach einem Drehbuch von Sandler und Tim Herlihy; Stars des Originals sollen erneut gemeinsam auftreten.
Enrique Gasa Valga zeigt mit „Dorian Gray" nach Oscar Wilde am Deutschen Theater München ein empfehlenswertes Stück Tanztheater.
Jay Beckenstein, Saxofonist und Gründer der Jazz-Fusion-Band Spyro Gyra, feiert seinen 75. Geburtstag. Der in Brooklyn geborene Musiker verbrachte seine Schulzeit in Nürnberg und führt die Band seit über 50 Jahren an.
Die Münchener Biennale für Neues Musiktheater zeigt Uraufführungen, die Kritiker als routiniertes Neue-Musik-Theater ohne überzeugende Verbindung von Musik und Bühnengeschehen bewerten – darunter aztekisch-inspirierte Performance, afrikanischer Minimalismus und eine Wagner-Adaption mit nackten Performern.
Der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Vaterland" von Pawel Pawlikowski, mit Sandra Hüller und Hanns Zischler als Erika und Thomas Mann, gilt beim Filmfestival Cannes 2026 als herausragender Film über die deutsch-deutsche Nachkriegsgesellschaft von 1949.
Hannah Herzsprung spielt in der bayerischen Komödie „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang" von Regisseur David Dietl an der Seite von Maximilian Brückner die Ex-Frau eines als Geist zurückkehrenden Taxifahrers. Im Interview hebt sie besonders eine Abschiedsszene hervor, die das gesamte Team zu Tränen rührte.
Das Locarno Film Festival zeichnet Isabella Rossellini beim Eröffnungsabend am 5. August 2026 mit dem Excellence Award aus; die Oscar-nominierte Schauspielerin nimmt den Preis persönlich auf der Piazza Grande entgegen.