Kulturatlas

Pressespiegel

Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.

Thema: Bildende Kunst – Formen & Orte

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Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Der 11. Hamburger Architektur Sommer läuft bis 31. Juli 2026 und bietet rund 300 Veranstaltungen zu Architektur, Stadtentwicklung und Klimafragen, darunter Ausstellungen, Konferenzen, Führungen und ein Programm für Kinder und Jugendliche.

Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Marina Abramović zeigt im Berliner Gropius Bau ihre Ausstellung „Balkan Erotic Epic", die Trauer und Erotik miteinander verbindet.

Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
International

Florentina Holzinger bespielt den österreichischen Pavillon der 61. Biennale di Venezia mit „Seaworld Venice": Der geflutete Raum kombiniert Performerinnen, Roboterhunde und einen Jetski zu einer Auseinandersetzung mit Ökologie, Patriarchat und Körper-Maschine-Verhältnis.

Der Schweizer Kunsthändler Bruno Bischofberger ist im Alter von 86 Jahren gestorben, wie seine Züricher Galerie auf Instagram mitteilte. Bischofberger gilt als eine der prägenden Figuren des europäischen Kunstmarkts, der bedeutende amerikanische Künstler wie Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat nach Europa brachte und beide Mitte der 1980er Jahre miteinander bekannt machte. Er vertrat zudem Künstler wie den Neoexpressionisten Julian Schnabel und den Schweizer Jean Tinguely. Neben seinem Engagement für Pop-Art und Neoexpressionismus sammelte Bischofberger Fotografie und Designmöbel; sein besonderes Interesse galt der Schweizer Volkskunst, insbesondere der Appenzeller Bauernmalerei, über die er an der Universität Zürich lehrte.

Deutschlandfunk Kultur
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Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen

Die Schau zeigt utopische und realisierte Architekturvisionen zu gemeinschaftlichem Wohnen und beleuchtet deren soziale und räumliche Dimensionen.

3sat Kulturzeit
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Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen

Die 61. Kunstbiennale in Venedig hat ohne Eröffnungsfeier begonnen und verzeichnete mit rund 10.000 Besuchern am ersten Tag einen Zulauf von zehn Prozent mehr als bei der Vorausgabe. Die Teilnahme Russlands und Israels löste Proteste aus: Aktivisten demonstrierten gegen beide Länder, 20 nationale Pavillons blieben wegen eines Streiks geschlossen, und die Jury trat im Streit zurück. Italiens Kulturminister Alessandro Giuli kritisierte die russische Beteiligung scharf, während Biennale-Leiter Pietrangelo Buttafuoco und Vize-Regierungschef Matteo Salvini vor Zensur warnten. Zusätzlich überschatten zwei Todesfälle die Veranstaltung: Kuratorin Koyo Kouoh und die deutsche Repräsentantin Henrike Naumann starben vor der Eröffnung an Krebs.

Die Ausstellung „The First Homosexuals" untersucht, wie schwule und lesbische Identitäten ab dem späten 19. Jahrhundert in der Kunstgeschichte sichtbar wurden. Ausgangspunkt ist das Jahr 1869, in dem der Schriftsteller Karl Maria Kertbeny den Begriff „homosexuell" prägte – für den amerikanischen Kurator Jonathan Katz der Gründungsmoment einer schwulen Gemeinschaft. Gezeigt werden größtenteils wenig bekannte Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Romaine Brooks, Louise Abbéma oder David Paynter, die gleichgeschlechtliches Begehren mehr oder weniger explizit darstellen. Katz vertritt zudem die These, dass der europäische Kolonialismus homoerotische Kulturen in anderen Weltregionen, besonders in Südamerika, durch veränderte Strafgesetze unterdrückt habe. Die Ausstellung endet mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten und gilt als eine der ersten staatlichen Museumsschauen, die Gender- und Homosexualitätsthemen in der Kunstgeschichte systematisch behandelt.

Die Stiftung Zollverein zeigt vom 10. Mai bis 2. August 2026 in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen die Fotoausstellung „bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara!" des Berliner Fotografen Jean Molitor. Mit rund 300 Aufnahmen dokumentiert Molitor seit 2009 moderne Architektur auf allen Kontinenten, von Nordrhein-Westfalen über Amerika und Indien bis nach Eritrea. Die Ausstellung wird wissenschaftlich von der Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss begleitet, die seit 2016 das Projekt fachlich unterstützt. Neben den Fotografien umfasst das Programm einen offenen „BauRaum", Illustrationsworkshops sowie Familienangebote zum Bauen mit Holz.

Europäisches Museum für Modernes Glas Rödental
Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen
Oberfranken

Das Sammlerehepaar Ursula und Rainer Losch hat dem Europäischen Museum für Modernes Glas in Rödental rund 350 Werke des italienischen Glasgestalters Fulvio Bianconi (1915–1996) gestiftet. Die Kunstsammlungen der Veste Coburg richteten eigens dafür eine neue Dauerausstellungsabteilung im Untergeschoss ein. Bianconi arbeitete über 40 Jahre für bedeutende Glashütten auf Murano sowie in der Schweiz und ist vor allem für seine figürlichen Glaswerke bekannt. Derzeit sind 163 Objekte zu sehen; die Exponate sollen regelmäßig ausgetauscht werden.

Heinrichsblatt
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Bildende Kunst – Formen & Orte
International

Lautstarker Protest und viel Zoff überlagern die 61. Biennale von Venedig. Es bleibt zu hoffen, dass nun die poetischen Seiten dieser weltweit wichtigsten Kunstschau wahrgenommen werden.

Abendzeitung München
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Bildende Kunst – Formen & Orte
International

Die Ausstellung „Unvergesslich: Künstlerinnen von Antwerpen bis Amsterdam, 1600–1750" im Museum der schönen Künste in Gent würdigt über 40 Malerinnen des 17. und 18. Jahrhunderts, die zu Lebzeiten erfolgreich waren, aber später in Vergessenheit gerieten. Kuratorinnen Virginia Treanor und Frederica Van Dam belegen, dass Frauen damals eigenständige Werkstätten betrieben und die Malerei als Beruf verstanden. Neben der bildenden Kunst zeigt die Schau auch angewandte Künste wie Scherenschnitt und Spitzenklöppelei, in denen Frauen besonders hervortraten. Werke von Künstlerinnen wie Judith Leyster, Maria Sibylla Merian und Rachel Ruysch verdeutlichen die wirtschaftliche und künstlerische Bedeutung von Frauen in jener Epoche.

Various Others
Verband Freie Kunstszene München e.V. (VFAMK)
Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen
Muenchen

Das Kunstfestival Various Others findet vom 14. bis 24. Mai 2026 an zahlreichen Orten in München statt und vernetzt Galerien, Institutionen und Artist-Run-Spaces mit internationalen Partnern. Das Programm umfasst Ausstellungen, Performances, Talks und Workshops zu Themen wie Identität, Körperlichkeit und gesellschaftlichen Strukturen. Highlights sind unter anderem eine Gruppenausstellung zur Wahrnehmung von Wirklichkeit in der Behncke Galerie sowie eine Dialogführung mit Sammlerin Ingvild Goetz über Cindy Sherman. Das Festival wird vom VFAMK e.V. getragen und zielt auf internationale Sichtbarkeit des Münchner Kunststandorts.

Museum Liaunig
Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen
International

Die Schau im Museum Liaunig präsentiert zeitgenössische Kunstwerke, die sich mit Sprache, Zeichen und Formen befassen.

3sat Kulturzeit
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Bildende Kunst – Formen & Orte
International

Der deutsche Maler und Bildhauer Georg Baselitz ist im Alter von 88 Jahren in Salzburg gestorben. Seine Galerie in Salzburg bestätigte den Tod unter Verweis auf die Familie. Der 1938 als Hans Georg Kern geborene Künstler zählt zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Nachkriegskunst und erlangte internationale Bekanntheit vor allem durch seine seit den späten 1960er-Jahren auf den Kopf gestellten Bildmotive sowie seine expressiven „Helden"-Bilder. Wiederholt sorgte er für Kontroversen, unter anderem mit einer Skulptur für die Biennale di Venezia 1980, die an Adolf Hitler erinnerte. Seine Werke sind in bedeutenden Museen weltweit vertreten; zu seinen Auszeichnungen zählt der japanische Praemium Imperiale.

Abendzeitung München
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Der Streetart-Künstler Banksy hat über Nacht eine neue überlebensgroße Skulptur am Waterloo Place im Zentrum Londons installiert. Die Figur zeigt eine Person, die scheinbar von einem Sockel in den Abgrund schreitet und dabei eine große Fahne hält, die ihr ins Gesicht weht. Am Donnerstagnachmittag bestätigte Banksy die Urheberschaft durch ein Video auf seinem offiziellen Instagram-Kanal – ohne Worte, aber mit einem humorvollen Passantenkommentar am Ende. Am Sockel der Statue ist schlicht „Banksy" zu lesen; eine verbale Erklärung des Werks lieferte der Künstler nicht. In sozialen Netzwerken wird die Skulptur als Kommentar zu übersteigertem Nationalstolz gedeutet, wobei die sichtverstellende Fahne als Symbol für politische Blindheit interpretiert wird.

Abendzeitung München
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Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen
Muenchen

Die hochaktuelle Ausstellung "Convivium – Nahrungsmittel am Limit" stellt in der Pinakothek der Moderne Verbindungen zwischen Architektur und Ernährung her.

Abendzeitung München
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