Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Region: Bundesweit
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Die SWR-Dokumentation „Crunch" beleuchtet die extremen Arbeitsbedingungen in der Gaming-Industrie, darunter Ausbeutung, Burnout und Sexismus, und porträtiert Betroffene, die für ihren Traumjob in der Spieleentwicklung alles geopfert haben.
Der ZDF-Film "Olivia" über Drag Queen Olivia Jones ist beim Festival de Television in Monte Carlo in der Fiction-Kategorie für eine Goldene Nymphe nominiert; auch die Deutsche Welle konkurriert in der neuen Digital-Kategorie um den Preis.
Der NDR-Podcast „Udo. Ein Leben an der Grenze" beleuchtet in sechs Folgen Udo Lindenbergs Leben zum 80. Geburtstag und verknüpft seine Biografie mit deutscher Zeitgeschichte, Musikgeschichte und politischen Themen.
Elke Ferner wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Verwaltungsrats des Saarländischen Rundfunks gewählt und folgt damit auf Michael Burkert, dessen Amtszeit Ende März auslief.
Beim ersten Deutschen Podcast Award in Berlin wurden aus über 2.000 Einreichungen Preise in 24 Kategorien vergeben. „Die Peter Thiel Story" und „Braune Kinderzimmer" zählten zu den vierfach ausgezeichneten Doppelsiegern des Abends.
Die Jugendkompanie tanzhaus nrw zeigt in „Tracks" choreografisch den Druck einer Generation zwischen Perfektionszwang und digitalem Dauerstress, wobei 12- bis 18-jährige Tänzerinnen und Tänzer Isolation, Konformität und den Wunsch nach Sichtbarkeit auf die Bühne bringen.
Lamin Leroy Gibba bricht als Autor, Regisseur und Schauspieler mit eindimensionalen Zuschreibungen – von der ARD-Serie „Schwarze Früchte" bis zur Inszenierung „Die Zwillinge" am Maxim Gorki Theater – und kritisiert den Rückgang von Diversität in deutschen Kulturinstitutionen.
Kritiker Erik Zielke zieht zur Halbzeit des 63. Berliner Theatertreffens ein gemischtes Fazit: Während opulente Inszenierungen politische Themen oft zu didaktisch verhandeln, überzeugen Jaz Woodcock-Stewarts „Glasmenagerie" und Sebastian Hartmanns „Serotonin" durch ästhetische Stärke und intellektuelle Offenheit.
Die Ausstellung in Ingelheim zeigt Werke von James McNeill Whistler im Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten von Hiroyuki Masuyama und setzt Radierungen und Fotografie bis 5. Juli in Beziehung.
Regisseur Guy Ritchie stellte seine neue Action-Komödie "In the Grey" mit Jake Gyllenhaal, Henry Cavill und Rosamund Pike bei einem Screening im Berliner Zoo Palast vor; der Film startet am 21. Mai in deutschen Kinos.
Der Antisemitismus-Plan der Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp wird als unglaubwürdig kritisiert, da die Partei durch Teilnahme an Anti-Israel-Demonstrationen und antisemitische Vorfälle in den eigenen Reihen zur Verschlechterung der Lage Berliner Juden beigetragen hat.
Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) hat in einer Analyse von über 20.000 TikTok-Beiträgen festgestellt, dass antisemitische Inhalte auf der Plattform häufig verschlüsselt auftreten und teils Millionenreichweiten erzielen, wobei 42,5 Prozent Holocaust-Relativierungen enthalten.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland verleiht Kabarettist Dieter Nuhr den Leo-Baeck-Preis für seinen konsequenten Einsatz gegen Antisemitismus in der deutschen Medienlandschaft. Die Preisverleihung findet am 10. Juni in Berlin statt.
Eine Umfrage sieht die AfD in Sachsen-Anhalt bei 41 Prozent und damit kurz vor einer möglichen Alleinregierung; Kritiker warnen vor Folgen für die Erinnerungspolitik, etwa Kürzungen bei Gedenkstättenfinanzierung.
Ulf Poschardt legt nach anderthalb Jahren seine Herausgeber-Position bei «Welt», «Politico Deutschland» und «Business Insider Deutschland» nieder und wird ab 1. Juli als freier Autor, Podcaster und Creator für Axel Springer tätig.
Ski Aggu beendet seine Musikpause nach nur vier Monaten, spielt im Sommer 2026 zwölf Festivals in Europa und kündigt sein neues Album „Ski Aggu Musik" für den 28. August 2026 an.
Der Zentralrat der Juden verleiht Dieter Nuhr am 10. Juni in Berlin den Leo-Baeck-Preis für sein klares Eintreten gegen Antisemitismus in der deutschen Medienlandschaft, auch unter öffentlichem Druck.
Sarah Engels geht im April 2027 unter dem Titel „I'm On Fire" auf Clubtour durch acht Städte in Deutschland und Österreich, anknüpfend an ihren ESC-Auftritt 2026 in Wien.
Sarah Engels tritt mit dem Song „Fire" für Deutschland beim Eurovision Song Contest an, dessen Text eine Trennungserklärung an einen manipulativen Ex thematisiert und Empowerment inszeniert – trotz teils semantisch schwacher Lyrics.
EUJS-Präsidentin Veiler erklärt im Interview, warum die Jewrovision für junge Jüdinnen und Juden in Deutschland ein wichtiger „Safe Space" ist, und betont trotz wachsendem Antisemitismus die Bedeutung von Hoffnung und gelebter jüdischer Identität.
Kleine und mittelgroße Indie-Festivals geraten durch gestiegene Produktionskosten, schwachen Vorverkauf, Gebietsschutzklauseln großer Veranstalter und gekürzte Förderungen zunehmend in existenzielle Not – Linus Volkmann ruft Fans auf, durch frühen Ticketkauf und Mundpropaganda gegenzusteuern.
Das Magazin Rolling Stone verlost Tickets für Prelistening-Events zum neuen Rolling-Stones-Album „Foreign Tongues" am 9. Juli in Berlin, München, Hamburg und Köln, einen Tag vor der offiziellen Veröffentlichung.
Anke Engelke und Bastian Pastewka sprechen im Animationsfilm „Glennkill – Ein Schafskrimi" erstmals gemeinsam in einem Synchronprojekt die befreundeten Schafe Lily und Mopple und ziehen dabei Parallelen zu ihrer eigenen jahrzehntelangen Freundschaft.
Dresdner Festspielintendant Jan Vogler plädiert für neue Wege der Kulturfinanzierung und fordert stärkeres Engagement der Wirtschaft als Ergänzung zur staatlichen Förderung, ohne die öffentliche Hand aus ihrer Verantwortung zu entlassen.