Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Region: Oberfranken
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Markus Ewald, Peter Stenglein und Ulrike Ewald präsentierten in der Coburger Morizkirche eine Orgelnacht mit drei Programmteilen, bei der die Schuke-Orgel im Mittelpunkt stand.
Die Rosenberg Festspiele in Kronach haben ihr diesjähriges Kinderstück mit der Premiere von „Die kleine Hexe" nach Otfried Preußler eröffnet, inszeniert von Günter Rüdiger auf der Festungsbühne vor begeistertem Publikum.
Die evangelische Christuskirche in Weidach (Gemeinde Weitramsdorf) wird nach 55 Jahren abgerissen. Am 14. Mai werden Gebäude und Inventar offiziell entwidmet, bevor das Gebäude geräumt und abgerissen wird.
Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf nutzten die Plassenburg in Kulmbach als Kulisse für ihre Pro7-Quizshow „Ein sehr gutes Quiz" und sorgten damit bundesweit für Aufmerksamkeit. Auf Social Media überwiegt positive Resonanz.
Der Kindergarten Mitwitz feierte sein 50-jähriges Bestehen mit einem Fest- und Familiengottesdienst in der Jakobskirche, bei dem Kinder das Musical „Lasset die Kinder zu mir kommen" aufführten.
Der Kolumnist Christian Holhut kommentiert eine TV-Werbung für Oberfranken rund um die Plassenburg und sieht im Fernsehformat „Ein sehr gutes Quiz" ein geeignetes Rezept, die Region modern zu präsentieren.
Das Quartett Melange á Deux & Amis begeistert beim Konzert auf Schloss Rosenau in Rödental mit einem genreübergreifenden Programm und überträgt die Spielfreude der Musikerinnen und Musiker direkt auf das Publikum.
Die Marktgemeinde Rentweinsdorf feiert vom 13. bis 18. Mai fünf Tage lang Kirchweih auf dem „Planplatz" – mit Schaustellern, Fieranten und einem Programm der Ortsvereine.
Beim Bauchrednerfestival in Coburg traten Ventriloquisten mit Figuren und Wortwitz vor Publikum auf und boten zwei Veranstaltungen im Pfarrzentrum St. Augustin für alle Altersgruppen.
65 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Bad Rodach proben unter Leitung von Sonja Putz das Musical „Der Beat meines Lebens", das Kinder auf eine Reise durch den menschlichen Körper mitnimmt und zugleich eine Hommage an die ThermeNatur ist.
Das Triple-Bill „Les Ballets Actuels" am Staatstheater Nürnberg präsentiert rebellische und explosive Choreografien, die unterschiedliche Dynamiken des Zusammenseins erkunden.
Das Junge Ensemble Dresden unter Leitung von Robert Schad gibt am 23. Mai 2026 um 19 Uhr ein Konzert in der Erlöserkirche Bamberg. Das Programm „An den Wassern" vereint Vokalmusik rund um das Thema Wasser, von klassischer Chorliteratur über geistliche Motetten bis zu Spirituals und folkloristischen Sätzen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Die Bamberger Symphoniker stellen ihr Programm für die Saison 2026/27 vor, die im Zeichen des 200. Todestages von Ludwig van Beethoven im Jahr 2027 steht. Zentrales Projekt sind vier vollständige Zyklen aller neun Beethoven-Symphonien, die neben Bamberg auch an Wirkungsstätten des Komponisten im Rheinland, in Prag und Wien aufgeführt werden. Chefdirigent Jakub Hrůša betonte, Beethoven sei „kein Monument, sondern lebendige Gegenwart". Intendant Marcus R. Axt stellte das Leitmotiv „bewegt" in den Mittelpunkt der Saison. Als traditionsreiches Reiseorchester – das zudem auf seine Gründung vor 80 Jahren zurückblickt – plant das Ensemble Tourneen unter anderem nach Belgien, Italien, in die Niederlande, nach Österreich und Tschechien.
Die Bayerische Staatsoper hat Brett Deans Oper „Of one Blood" über die Rivalität zwischen Elisabeth I. und Mary Stuart uraufgeführt. Die Komposition mit großem Orchesteraufwand und elektronischen Elementen überzeugt musikdramatisch nur bedingt, da sie kaum hörbare Unterschiede zwischen den beiden Sopranistinnen Johanni van Oostrum und Vera-Lotte Boecker schafft. GMD Vladimir Jurowski leitet souverän durch die anspruchsvollen Partien. Gerettet wird der Abend durch Claus Guths Inszenierung, die die Handlung in einem futuristischen Museum ansiedelt und die Personenregie bis ins Detail ausarbeitet. Ob sich das Werk ohne diese glänzende Inszenierung im Repertoire behaupten kann, bleibt offen.
Das Sammlerehepaar Ursula und Rainer Losch hat dem Europäischen Museum für Modernes Glas in Rödental rund 350 Werke des italienischen Glasgestalters Fulvio Bianconi (1915–1996) gestiftet. Die Kunstsammlungen der Veste Coburg richteten eigens dafür eine neue Dauerausstellungsabteilung im Untergeschoss ein. Bianconi arbeitete über 40 Jahre für bedeutende Glashütten auf Murano sowie in der Schweiz und ist vor allem für seine figürlichen Glaswerke bekannt. Derzeit sind 163 Objekte zu sehen; die Exponate sollen regelmäßig ausgetauscht werden.
Zum 100. Geburtstag von Irmgard Edle von Traitteur fand in Forchheim ein Empfang des Caritas-Kreisverbands statt, obwohl die Jubilarin kurzfristig absagen musste. Rund 25 Gäste kamen dennoch, um sich ins Gästebuch einzutragen. Von Traitteur war 1978 maßgeblich an der Gründung des Caritas-Kreisverbands Forchheim beteiligt und wurde dessen erste Vorsitzende. Die frühere Landtagsabgeordnete engagierte sich in der Aufbauphase des Sozialstaats und gründete wichtige soziale Institutionen für die Region.
Mit einem feierlichen Eröffnungsgottesdienst hat Domkapitular Prof. Dr. Elmar Koziel in der Basilika Vierzehnheiligen die Wallfahrtssaison 2026 offiziell eingeläutet. Das symbolische Ritual umfasste das dreimalige Anklopfen am Hauptportal mit den lateinischen Worten „Aperite portas Salvatori" sowie das Besprengen der Türschwelle mit Weihwasser. Das diesjährige Wallfahrtsmotto „Hab Mut, steh auf!" aus dem Markusevangelium stand im Mittelpunkt der Predigt, in der Koziel zwischen Mut und Tapferkeit unterschied. Musikalisch gestalteten Georg Hagel an der Rieger-Orgel und der Männerchor des Chorseminars Bamberg die Feier. Rund 180 Wallfahrten werden den fränkischen Wallfahrtsort in der laufenden Saison erreichen.
Die Kirche St. Andreas in Kalchreuth wird nach über einem Jahrzehnt Planung für 1,37 Millionen Euro saniert. Was als einfache Verschönerung begann, entpuppte sich als umfangreiche Restaurierung von Mauerwerk, Turm, Innenraum und Orgel. Die Einstufung als national bedeutendes Denkmal sicherte die Finanzierung durch staatliche Fördermittel und Landeskirche; die Gemeinde selbst sammelte rund 250.000 Euro über Spenden und Benefizveranstaltungen. Die Wiedereinweihung ist für Mai 2025 geplant.
Das ETA Hoffmann Theater Bamberg hat Robert Seethalers erstes abendfüllendes Theaterstück „Vernissage" uraufgeführt – ein Werk, das der österreichische Romanautor nach Jahren als Schauspieler und langer Bühnendistanz erstmals für das Theater verfasste. Das Stück schildert über drei Tage die zwischenmenschlichen Konflikte rund um eine erfolglose Vernissage in einer heruntergekommenen Kunstgalerie, wobei acht gleichberechtigte Figuren das Ensemble-Stück tragen. Regisseurin Jana Vetten inszenierte das Stück, das mit seiner melancholischen Atmosphäre und dem morbiden Kunstmilieu an Tschechow erinnert; die Bühne von Genia Leis wird dabei besonders hervorgehoben. Seethaler selbst war bei der Premiere nicht anwesend – teils aus seiner bekannten Scheu vor Zuschauerräumen, teils wegen der gleichzeitigen Veröffentlichung seines neuen Romans „Die Straße". Die Aufführung habe laut Kritik Anlaufzeit gebraucht, hinterlasse aber bleibende Bilder und Momente.