Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Region: International
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Zum 15. Jubiläum des International Jazz Day findet am 30. April 2026 in der Lyric Opera of Chicago ein All-Star-Konzert mit über 40 Künstlern statt, darunter Herbie Hancock und Dee Dee Bridgewater, übertragen als kostenloser Livestream weltweit.
Dirigent Zubin Mehta feiert seinen 90. Geburtstag. Der in Mumbai geborene Maestro prägte Jahrzehnte lang die klassische Musik und leitete weltweit bedeutende Orchester, darunter die Wiener Philharmoniker und das Israel Philharmonic Orchestra.
Wolfgang Sréter stellt seinen Debütroman „Milenas Erben" vor, der 1993 in Karlsbad spielt und eine deutsche Familie bei Beerdigung und Testamentseröffnung zusammenführt; das Buch ist im Lichtung Verlag erschienen.
Der Eurovision Song Contest 2026 findet in Wien statt, mit Halbfinalen am Dienstag und Donnerstag sowie dem Finale am 16. Mai. Der ORF investiert 16 Millionen Euro in das Event, die Stadt Wien weitere 22,6 Millionen Euro; ein direkter Gewinn für den ORF ist laut Kaufmännischer Direktorin Eva Schindlauer „völlig unrealistisch", werde aber durch Umwegrentabilität und technologischen Wissenszuwachs kompensiert. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner beziffert den erwarteten Nachfrageimpuls auf rund 57 Millionen Euro. ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz erklärte, man habe „alles gebrandet, was man branden kann", um Österreich als Tourismus-Destination zu vermarkten – von Künstlergarderoben über den Green Room bis hin zu eigenem Wasserbranding. Im Hintergrund belastet zudem der Führungsstreit um den gefeuerten ORF-Generaldirektor Roland Weißmann das Unternehmen, dessen Nachfolge ab 2027 noch ungeklärt ist.
Die dreiteilige ARD-Kulturdokumentation „Die VICE-Story" zeichnet Aufstieg und Fall des Medienunternehmens VICE nach, das 1994 von drei Arbeitslosen in Montreal gegründet wurde. Das Magazin etablierte mit Gonzo-Journalismus, expliziten Inhalten und einem exzessiven Lebensstil einen neuen, ungeschönten Stil und wuchs zu einem globalen Medienimperium mit Redaktionen weltweit, darunter Berlin. Interne Machtstrukturen, individuelle Hybris und eine veränderte Medienlandschaft führten schließlich im März 2024 zur weltweiten Insolvenz. Die Dokumentation von Regisseurin Peta Jenkin und Christopher Kaufmann zeigt Interviews mit ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie Thilo Mischke, Martina Kix und VICE-Mitgründer Gavin McInnes sowie bisher unveröffentlichtes Archivmaterial.
Anlässlich des 70. Geburtstags von Roland Emmerich zeigt ARD/SWR eine 64-minütige Dokumentation über den deutschen Hollywood-Regisseur, bekannt für Blockbuster wie „Independence Day", „2012" und „The Day After Tomorrow". Regisseur Jo Müller begleitete Emmerich über knapp vier Jahrzehnte bei Dreharbeiten, öffentlichen Auftritten und in seinem Privatleben. Die Dokumentation gewährt Einblicke in Emmerichs Villen in Los Angeles und London sowie in familiäre Begegnungen, darunter ein Besuch mit Bruder Andreas in seinem Elternhaus in Sindelfingen. Emmerich spricht darin über seinen Werdegang von der schwäbischen Heimat nach Hollywood, über seine Ehe mit Omar seit 2017 sowie über politische Entwicklungen in den USA.
„Pixelparty" ist ein vierteiliges Web-Magazin von ARD Kultur aus dem Jahr 2022, das die Welt der digitalen Kunst und des Metaverse erkundet. Moderiert wird die Reihe von der Designerin Laura Kampf und dem Autor Nilz Bokelberg, die in jeder Folge Kunstateliers besuchen und virtuelle Räume wie Decentraland, VRChat und Cryptovoxels bereisen. Die vier Episoden behandeln Themen wie Performance-Kunst in Virtual Reality, hybride Kunstformen zwischen analoger und digitaler Welt, KI-generierte Kunst sowie den NFT-Kunstmarkt. Begleitend liefert Animationsfilmkünstler Jon Frickey humorvolle Kurzfilme, in denen die Figur Farina Future den Techno-Utopien des Silicon Valley zu entkommen versucht. Die Sendereihe entstand nach einer Idee von Alain Bieber unter der Regie von Simon Ruschmeyer als Produktion von Rosy DX im Auftrag von ARD Kultur.
Die ARD zeigt ab dem 5. Mai 2026 den Doku-Dreiteiler „Xatar – Ein Leben ist nicht genug" über den Rapper und Unternehmer Giwar Hajabi, bekannt als Xatar, der im Mai 2025 plötzlich starb. Die drei je 55-minütigen Folgen, produziert von Film Five im Auftrag von NDR, WDR, SWR und HR unter der Regie von Stefan Kauertz, beleuchten zentrale Stationen seines Lebens: Kindheit am Brüser Berg in Bonn, den Goldtransporter-Überfall, Flucht, Inhaftierung, das im Gefängnis aufgenommene Album „415" sowie spätere Geschäftserfolge und die Insolvenz seines Imperiums. Erstmals spricht seine Ehefrau Farvah Hajabi ausführlich über ihr gemeinsames Leben; weitere Stimmen kommen von Weggefährten wie SSIO, Apache 207, Farid Bang, Schwesta Ewa und Moritz Bleibtreu. Die Dreharbeiten begannen noch zu Xatars Lebzeiten, weshalb auch Material kurz vor seinem Tod enthalten ist.
Ein in den 1980er Jahren vom Radio auf Kassette aufgenommener New-Wave-Song, dessen Herkunft und Interpret bis heute unbekannt sind, gilt als das größte Musikrätsel des Internets. Was zunächst als persönliche Geschichte zweier Geschwister begann, entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen, das Millionen Nutzer beschäftigt. Die ARD-Kultur-Dokumentation „The Most Mysterious Song on the Internet" (2025) verfolgt die jahrzehntelange Suche nach dem unbekannten Stück – von der analogen Welt der Achtziger bis ins digitale Zeitalter. Der Film wurde von Rees Dale und Andreas Gräfenstein geschrieben und inszeniert und entstand als Produktion der 3B-Produktion im Auftrag von ARD Kultur und NDR.
Bruce Springsteen und die E Street Band verbinden auf ihrer aktuellen Tour politischen Protest gegen die Trump-Regierung mit klassischem Katalog-Material, während Gastmusiker Tom Morello und neue Songs wie „Streets of Minneapolis" das Konzert im gegenwärtigen Moment verankern.
Elton John hat bei der Verleihung des Glenn Gould Prize in Toronto angekündigt, ein neues Soloalbum fertiggestellt zu haben, das durch seinen krankheitsbedingten Sehverlust einen völlig neuen Songwriting-Ansatz erforderte.
Rockproduzent Jack Douglas, bekannt für Alben von John Lennon, Aerosmith und Cheap Trick, ist im Alter von 80 Jahren an den Folgen eines Lymphoms gestorben.
U2 drehten in Mexiko-Stadt auf einem Schulbus das Musikvideo zur Single „Street of Dreams", die auf ihrem noch titellosen neuen Album erscheint. Schlagzeuger Larry Mullen Jr. war nach mehrjähriger Verletzungspause erstmals wieder dabei.
Die Eröffnungsgala der 79. Filmfestspiele in Cannes ehrte Peter Jackson mit einer Ehrenpalme; als Eröffnungsfilm lief Pierre Salvadoris Verwechslungskomödie „The Electric Kiss", die im Paris der 1920er-Jahre auf einem Jahrmarkt spielt.
Beim ersten ESC-Halbfinale 2026 in Wien zogen zehn Länder ins Finale ein, während San Marino mit Boy George ausschied. Sarah Engels trat für Deutschland außer Konkurrenz an und sorgte mit einem Fallstunt und einem Kostümwechsel für Aufsehen.
Apple Music zeigt am 14. Mai den Konzertfilm „Apple Music Live: Lady Gaga Mayhem Requiem", aufgezeichnet im Wiltern Theater in Los Angeles, als kostenfreien Livestream sowie in 15 US-Kinos.
Peter Jackson erhält bei den 79. Filmfestspielen in Cannes die Ehrenpalme; die Trophäe überreichte ihm sein „Herr der Ringe"-Star Elijah Wood – ihr erstes gemeinsames öffentliches Auftreten seit 27 Jahren.
Das Filmfestival von Cannes eröffnet mit einer Ehrenpalme für den neuseeländischen Regisseur Peter Jackson; drei deutschsprachige Produktionen sind unter den 22 Wettbewerbsfilmen vertreten.
Die britische Sängerin Olivia Dean spricht im Interview über ihr zweites Album „The Art of Loving", das ihr einen Grammy und vier Brit Awards eingebracht hat.
Die Filmfestspiele von Cannes eröffnen mit starker deutschsprachiger Beteiligung: Drei Filme konkurrieren um die Goldene Palme, Peter Jackson erhält eine Ehrenpalme. Weitere Themen der Sendung sind Richard Schuberths Buch über Antisemitismus, Daniel Libeskinds 80. Geburtstag und Sängerin Olivia Dean.
Das Filmfestival von Cannes beginnt mit einer Eröffnungsgala; internationale Stars und eine starke deutsche Präsenz kennzeichnen die Ausgabe 2026. „Kulturzeit"-Redakteurin Gudula Moritz berichtet vor Ort.
Der Film „Palästina 36" schildert den arabischen Aufstand gegen die britische Mandatsmacht und beleuchtet die historischen Wurzeln eines bis heute andauernden Konflikts.
Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderieren den Eurovision Song Contest 2026 in Wien, Emily Busvine übernimmt den Green Room. Das Finale findet am 16. Mai in der Wiener Stadthalle statt.
Boy George tritt beim ESC-Halbfinale in Wien erstmals auf der Eurovision-Bühne an – gemeinsam mit Senhit für San Marino, als Co-Autor und Live-Performer des Disco-Songs „Superstar".