Kulturatlas

Pressespiegel

Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.

Artikel: ARD Kultur

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Film – Formate & Formen
Bildung & Vermittlung
Bundesweit

Die 61-minütige NDR/ARD-Kultur-Dokumentation „Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs" (2026) begleitet drei ehemalige Kinderschauspieler: Nick Romeo Reimann („Die Wilden Kerle"), Luna Jordan und Constantin von Jascheroff („Rennschwein Rudi Rüssel"). Der Film beleuchtet, wie Ruhm, Leistungsdruck und die Verwischung von Rolle und Persönlichkeit Spuren im Leben der Betroffenen hinterlassen haben. Reimann etwa absolvierte seit 2019 65 erfolglose Castings, bevor er erneut für einen Kinofilm besetzt wurde; von Jascheroff berichtete von bis zu zwölf Stunden langen Drehtagen als Kind. Autorinnen des Films sind Kira Gantner, Zita Zengerling und Betül Sarikaya; es handelt sich um eine Koproduktion von NDR und ARD Kultur.

Film – Formate & Formen
Bundesweit

Die Dokumentation „Die Hamburger Schule – eine Musikszene zwischen Pop und Politik" von NDR und ARD Kultur (2024) zeichnet die Geschichte der gleichnamigen deutschen Musikbewegung nach, die sich Ende der 1980er- und in den 1990er-Jahren im Hamburger Schanzenviertel und auf St. Pauli entwickelte. Zu den prägenden Bands gehörten Tocotronic, Blumfeld, Die Sterne, Die Goldenen Zitronen und Die Braut haut ins Auge, die deutschsprachige, intellektuell-ironische Texte mit Indie-Rock und Punk verbanden. Autorin Natascha Geier, selbst damals Teil der Szene, beleuchtet die Anfänge, den kommerziellen Aufstieg sowie Debatten über den Spagat zwischen politischem Anspruch und Erfolg. Thematisiert wird auch die Rolle von Frauen in der Szene sowie der Einfluss der Hamburger Schule auf Kunst, Theater und Popliteratur. Zu Wort kommen unter anderem Dirk von Lowtzow (Tocotronic), Frank Spilker (Die Sterne), Bernadette la Hengst und Christiane Rösinger.

Teilhabe & Repräsentation
Musik – Formate & Ensembles

„Call me DJ!" ist eine fünfteilige Dokumentarserie von ARD Kultur aus dem Jahr 2022, die die elektronische Musikszene aus weiblicher Perspektive beleuchtet. Regie führte Rosanna Grüter; als Protagonistinnen treten unter anderem Bebetta, Magdalena, Joyce Muniz, Rebekah und Electric Indigo auf. Die Serie beleuchtet verschiedene Aspekte des DJ-Lebens: den oft glamourös wirkenden, tatsächlich aber von Schlafmangel und Diskriminierung geprägten Toralltag, kreative Prozesse, den Gender-Pay-Gap im Musikbusiness sowie die Vereinbarkeit des Berufs mit Privatleben und Familie. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem politischen Engagement weiblicher DJs, die Netzwerke gründen, Nachwuchs fördern und gegen sexuelle Gewalt im Clubumfeld eintreten. Die Dreharbeiten fanden in Deutschland, Österreich und Frankreich statt; produziert wurde die Serie von Load Studios für ARD Kultur.

Engagement & Szene
Bundesweit

„A Glamorous Takeover" ist eine dreiteilige ARD-Kultur- und NDR-Produktion aus dem Jahr 2022, in der Host Tarik Tesfu Persönlichkeiten aus queeren Subkulturen porträtiert, die zunehmend den Mainstream prägen. Zu den Porträtierten gehören die Drag-Artistin Hungry, die im bayerischen Bad Füssing aufwuchs und ihr Alter Ego als künstlerisches Ausdrucksmittel entwickelte, sowie der Maler Oska Gutheil, der queere Identität in theatralisch-intensiven Bildern verarbeitet. Außerdem beleuchtet die Sendung die wachsende Ballroom-Kultur in Deutschland. Tarik Tesfu, der 2015 mit seinem Youtube-Kanal „Tariks Genderkrise" bekannt wurde, führt als Host und Style-Ikone durch die Reihe; Regie führte Tristan Ferland Milewski.

Journalismus
Musik – Formate & Ensembles
Bundesweit

„Fuck you very, very much! Die größten Beefs im Musikbiz" ist ein Podcast von ARD Kultur, der seit 2024 in bislang drei Staffeln á sechs Folgen erscheint. Die Hosts sind die Musikerin Jennifer Weist (bekannt als Frontfrau von „Jennifer Rostock") und der Musikjournalist sowie Ex-VIVA/MTV-Moderator Markus Kavka. Das Format beleuchtet prominent besetzte Musikstreitigkeiten aus verschiedenen Genres und Jahrzehnten – von Tupac vs. Biggie über Oasis vs. Blur bis hin zu deutschen Fällen wie Dieter Bohlen vs. Thomas Anders oder Sido vs. Bushido. Jeder Beef wird dabei auf eine übergeordnete Ebene gehoben: Es geht um Machtstrukturen im Musikgeschäft, die Rolle von Medien und Produzenten sowie um juristische und finanzielle Konflikte. Die Produktion stammt von Kugel und Niere im Auftrag von ARD Kultur.

Heute widmet sich Niklas Wandt dem Phänomen KI-generierter Jazzmusik. Kann man noch unterscheiden, ob die Musik von einer Maschine oder einem Menschen stammt? Testet es selbst![mehr] ]]>

Werfen Sie mit uns einen Blick durchs Jazz-Periskop, vor die Haustür, in die Ferne oder auch mal um die Ecke. Wir treffen Musikschaffende hautnah, beleuchten aktuelle Strömungen und präsentieren Jubiläen.[mehr] ]]>

Sparten (Oberbegriffe)

Hip Hop – dazu gehören nicht nur Breakdance, Graffiti und Beatboxing, sondern auch politische Texte. Verwurzelt im afroamerikanischen Funk und Soul kam der Stil in den 80ern auch in Europa an. Und entwickelt sich bis heute weiter.[mehr] ]]>

Theater – Formen & Rollen
Veranstaltungen

„Die HipHopHelden – Romeo feat. Julia" ist eine 20-teilige Dokumentationsreihe des SWR aus dem Jahr 2012, produziert für den KiKA. Acht jugendliche Hip-Hopper aus ganz Deutschland werden in dem Projekt darauf vorbereitet, Shakespeares „Romeo und Julia" als Rap-Performance auf der Bühne zu präsentieren – begleitet von einem Sinfonieorchester und mehr als 100 Tänzerinnen und Tänzern. Die Serie begleitet die Jugendlichen durch Workshops, Proben und Herausforderungen, unterstützt von Rap-Coach Robin, Musikproduzent Beatzarre, Schauspieler Constantin von Jascheroff und Dirigent François Xavier Roth. Die Folgen zeigen neben dem künstlerischen Trainingsfortschritt auch den Gruppenalltag der Teilnehmer bis hin zur ausverkauften Premiere in Freiburg.

Digitale Transformation
Film – Formate & Formen
Bundesweit

„Straight Outta Crostwitz" ist eine vierteilige MDR-Webserie aus dem Jahr 2021, produziert von Katapult Filmproduktion und geschrieben von Joe von Hünerbein. Im Mittelpunkt steht die junge Sorbin Hanka (gespielt von Jasna Fritzi Bauer), die ihr Leben als Volksmusikerin in der sorbischen Lausitzer Community hinter sich lassen und Gangster-Rapperin werden will. Verkleidet als Mann nimmt sie unter dem Namen „Sorbski MC" an einem Rap-Battle teil und löst damit einen Konflikt zwischen Tradition und Moderne aus. Im Verlauf der Serie droht ihre wahre Identität aufzufliegen – unter anderem durch ihren konservativen Vater – und das Finale fällt ausgerechnet mit dem 80. Geburtstag ihrer Großmutter zusammen. Regie führten Daniel Lwowski und Andreas Nowak.

Film – Formate & Formen
Bundesweit

Die dreiteilige Dokumentarserie „RuhrBeat – Die vergessene Rap-Story" (ARD Kultur/WDR, 2025) erzählt die Geschichte des Hip-Hop im Ruhrgebiet von den 1980er-Jahren bis in die Gegenwart. Moderiert von Lakmann One (Creutzfeld & Jakob) kommen über 30 Künstlerinnen und Künstler zu Wort, darunter PA Sports, KC Rebell, Miami Yacine und die 257ers. Die drei Folgen beleuchten die Pionierzeit des Ruhrpott-Raps, die härtere Generation der 2000er-Jahre sowie den Übergang ins digitale Streaming-Zeitalter. Persönliche Einblicke liefern unter anderem Miami Yacines erstmaliger Bericht über einen Überfall in Dortmund und KC Rebells Erfahrungen mit Ausgrenzung. Die Produktion entstand über zwei Jahre und verwendet unveröffentlichtes Archivmaterial.

Musik – Formate & Ensembles
Bundesweit

Der sechsteilige Podcast „Queerer Deutschrap" des Bayerischen Rundfunks (PULS, 2022) beleuchtet die Geschichte queerer Rap-Künstlerinnen und Künstler im deutschsprachigen Raum und weltweit. Moderator Falk Schacht spricht darin mit queeren Artists wie Sookee, Ebow, Kay Shanghai, Finna, Kerosin95 und Sir Mantis über strukturelle Homophobie, toxische Männlichkeitsbilder und Mehrfachdiskriminierung im Hip-Hop. Die Folgen behandeln unter anderem die ersten schwulen und lesbischen Rapperinnen und Rapper, das Phänomen des Zwangsoutings sowie die Frage, wie nicht-queere Personen queere Artists als Allies unterstützen können. Zudem kommen trans- und nicht-binäre Perspektiven zur Sprache, etwa durch ein Gespräch mit Zazie de Paris, die als erste Trans-Frau im Rap aktiv war. Der Podcast versteht sich ausdrücklich als selbstkritische Auseinandersetzung mit dem problematischen Verhältnis von Hip-Hop-Kultur und Queerness.

Musik – Formate & Ensembles
Bundesweit

Wir bringen euch mit "Deutschrap ideal" das Beste, was Rap-Deutschland zu bieten hat: Echte Leute, Beats und Stories. Host Simon holt euch jede Woche die Stars aus der Szene ins Studio.[mehr] ]]>

Musik – Formate & Ensembles
Bundesweit

Die vierteilige HR-Dokumentationsreihe „Dichtung und Wahrheit" aus dem Jahr 2021 zeichnet die Entwicklung des Hip-Hop in Deutschland über vier Jahrzehnte nach. Zu Wort kommen bedeutende Akteure der deutschen Rap-Szene wie Azad, Sido, Moses Pelham, Haftbefehl, Sabrina Setlur und viele weitere. Die Reihe beleuchtet die Ursprünge des Genres, das durch stationierte US-Soldaten im Rhein-Main-Gebiet nach Deutschland kam, bis hin zu seinem Aufstieg zum erfolgreichsten Musikgenre des Landes. Thematisch werden Identitätsfragen, gesellschaftliche Randerscheinungen sowie der wachsende Einfluss von Frauen und multikulturellen Einflüssen in der Szene behandelt. Produziert wurde die Reihe vom Hessischen Rundfunk unter der Regie von Mariska Lief und Wero Jägersberg.

Film – Formate & Formen
International

Die ARD zeigt ab dem 5. Mai 2026 den Doku-Dreiteiler „Xatar – Ein Leben ist nicht genug" über den Rapper und Unternehmer Giwar Hajabi, bekannt als Xatar, der im Mai 2025 plötzlich starb. Die drei je 55-minütigen Folgen, produziert von Film Five im Auftrag von NDR, WDR, SWR und HR unter der Regie von Stefan Kauertz, beleuchten zentrale Stationen seines Lebens: Kindheit am Brüser Berg in Bonn, den Goldtransporter-Überfall, Flucht, Inhaftierung, das im Gefängnis aufgenommene Album „415" sowie spätere Geschäftserfolge und die Insolvenz seines Imperiums. Erstmals spricht seine Ehefrau Farvah Hajabi ausführlich über ihr gemeinsames Leben; weitere Stimmen kommen von Weggefährten wie SSIO, Apache 207, Farid Bang, Schwesta Ewa und Moritz Bleibtreu. Die Dreharbeiten begannen noch zu Xatars Lebzeiten, weshalb auch Material kurz vor seinem Tod enthalten ist.

Die Dokumentation „Becoming a Swan" (BR, 2026, Regie: Benedict Mirow) beleuchtet die klassische Ballettausbildung an renommierten Institutionen in Paris, San Francisco und München. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die zehnjährige Schülerin Églantine Chappaz an der École de danse de l'Opéra de Paris sowie Tänzerinnen und Tänzer des Bayerischen Junior Balletts. Der Film thematisiert den Wandel von autoritären hin zu ganzheitlichen Lehrmethoden und spricht offen über Schattenseiten wie Verletzungen, Essstörungen und missbräuchliche Strukturen. Zugleich kommt die schwarze Ballerina Adji Cissoko vom Alonzo King Lines Ballet zu Wort, die die Notwendigkeit neuer Narrative im klassischen Tanz betont. Führende Persönlichkeiten der internationalen Ballettszene wie Élisabeth Platel, Grace Holmes und Ivan Liška wirken ebenfalls an der 52-minütigen Produktion mit.

Musik – Formate & Ensembles
International

Ein in den 1980er Jahren vom Radio auf Kassette aufgenommener New-Wave-Song, dessen Herkunft und Interpret bis heute unbekannt sind, gilt als das größte Musikrätsel des Internets. Was zunächst als persönliche Geschichte zweier Geschwister begann, entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen, das Millionen Nutzer beschäftigt. Die ARD-Kultur-Dokumentation „The Most Mysterious Song on the Internet" (2025) verfolgt die jahrzehntelange Suche nach dem unbekannten Stück – von der analogen Welt der Achtziger bis ins digitale Zeitalter. Der Film wurde von Rees Dale und Andreas Gräfenstein geschrieben und inszeniert und entstand als Produktion der 3B-Produktion im Auftrag von ARD Kultur und NDR.

Oper & Musiktheater – Formen
Veranstaltungen
Bundesweit

„Der Fall Rigo" ist eine filmische Neuinterpretation von Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto", produziert von ARD Kultur im Jahr 2024. Der 39-minütige Film versetzt den klassischen Opernstoff in die Gegenwart und erzählt die Geschichte des fiktiven Social-Media-Stars Rigo und den rätselhaften Tod seiner Tochter Gilda im True-Crime-Format. Die Erzählung kombiniert fiktionale Szenen, Social-Media-Beiträge und TV-Clips, unterlegt mit Verdis Musik, und greift dabei die Themen Machtmissbrauch, Verrat und Rache des Originals auf. Wie in der Vorlage trägt der Vater durch sein eigenes Handeln zum Tod seiner Tochter bei. Regie führte Matthias Bollwerk nach einem Drehbuch von Floris Asche; die Idee stammt von Bruno Fritzsche, der auch als Produzent fungierte.

Journalismus
Literatur – Formen & Formate

„Faust Forward" ist ein zehnteliger Podcast von ARD Kultur und MDR, produziert gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar, der Goethes „Faust" aus heutiger Perspektive beleuchtet. Die Hosts Sophie Hartmann und Stephanie Hock nähern sich dem Klassiker mit wechselnden Gästen aus Bereichen wie Psychologie, Philosophie, Schule, Theater und Politik. Dabei werden Themen wie toxische Beziehungen, Selbstoptimierung, psychische Störungen, Schönheitswahn und politische Machtgier anhand des Dramas diskutiert. Einzelne Folgen widmen sich u. a. einer barrierefreien Fassung in Leichter Sprache am Nationaltheater Mannheim, der Frage nach Fausts strafrechtlicher Schuld sowie der Übertragbarkeit faustischer Motive auf Gegenwartsgestalten wie Friedrich Merz oder Donald Trump. Begleitend schreiben die Hosts mithilfe von KI einen fiktiven dritten Teil der Tragödie.

Engagement & Szene
Bundesweit

Der Dokumentarfilm „Loveparade – Als die Liebe tanzen lernte" von Peter Scholl zeichnet die Geschichte der Berliner Loveparade nach, die 1989 mit nur 75 Teilnehmern auf dem Kurfürstendamm begann. Die Veranstaltung entwickelte sich zu einem globalen Techno-Phänomen mit bis zu 1,5 Millionen Besuchern. Mitgründer wie DJ Dr. Motte und Westbam sowie weitere DJs und Raver erinnern sich im Film an die Euphorie, interne Konflikte und den politischen Geist der Bewegung. Der 89-minütige Film entstand 2020 als Produktion von solo:film im Auftrag des RBB.

Film – Formate & Formen
Veranstaltungen
Bundesweit

Eine MDR/ARTE-Dokumentation (51 Minuten, Regie: Heike Sittner) zeichnet die Karriere der deutschen Musikerin Nena nach. Anhand ihrer Songs und zeitgeschichtlicher Eckpunkte beleuchtet der Film ihren Aufstieg vom Teenie-Idol zur Symbolfigur der Neuen Deutschen Welle. Mit dem Welthit „99 Luftballons" wurde sie zum internationalen Megastar und zur Botschafterin einer Ära. Die Dokumentation thematisiert zudem ihre Rolle als Frau in einer männerdominierten Musikbranche sowie ihr Leben als Mutter und Familienmensch.

Tanz – Stile & Formen

Das BR-Magazin „puzzle" porträtiert in einem 29-minütigen Beitrag (2024) verschiedene Menschen, für die Tanz eine zentrale Rolle im Leben spielt. Zwei Balletttänzerinnen des Bayerischen Staatsballetts – Rhiannon Fairless aus Neuseeland und Zhanna Gubanova aus der Ukraine – beschreiben Tanz als gemeinsame Sprache jenseits kultureller Grenzen. Der uigurische Breakdancer Serhat Perhat thematisiert gemeinsam mit Rahät Wumaier in einem autobiografischen Stück der Münchner Kammerspiele die Unterdrückung der Uiguren in China. Trainerin Aylin Elif Özcan stärkt mit ihrem wöchentlichen Tanztraining im Münchner Stadtteil Neuperlach benachteiligte Mädchen und junge Frauen. Beim öffentlichen Format „Tanzen im Westpark" des Münchner Kulturreferats kommen zudem Menschen zusammen, die im Alltag oft allein sind, um durch gemeinsames Tanzen Einsamkeit zu überwinden.

ARD Kultur präsentiert im April und Mai 2026 mehrere neue Formate und Veranstaltungen. Unter dem Titel „KI trifft Kultur" rufen ARD Kultur und MDR next Kreative zur Einreichung innovativer Medienprojekte auf, die Künstliche Intelligenz als kreatives Mittel für Kulturerzählungen nutzen; Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026. Zudem sind die zweiten Staffeln der Comedy-Reihe „Banausen" und des Podcast-Formats „Battle of the Nerds" mit Eva Schulz und Ralph Caspers erschienen. Der Musik-Beef-Podcast „Fuck you very, very much!" startet seine vierte Staffel mit einem Live-Auftritt beim ARD Sounds Festival in Nürnberg am 9. Mai, wo Host Markus Kavka auf die Künstlerin MINE trifft. Außerdem ist ARD Kultur am 22. und 23. April auf den Medientagen Mitteldeutschland in Leipzig vertreten.

Literatur – Formen & Formate
Bundesweit

„Kein Mucks!" ist ein wöchentlicher Krimi-Hörspiel-Podcast, der seit 2020 jeden Donnerstag bei Radio Bremen erscheint. Moderator Bastian Pastewka präsentiert darin klassische Kriminalhörspiele aus den 1950er- bis 1980er-Jahren, die aus den Archiven der ARD-Rundfunkanstalten, des DDR-Rundfunks und des Deutschlandfunks stammen. Die einzelnen Folgen, die zwischen 40 und 70 Minuten dauern, enthalten neben den vollständigen Hörspielen auch Hintergrundinformationen zu Werken, Sprechern und Schauspielern. Das Spektrum der behandelten Stoffe reicht von Sherlock-Holmes-Adaptionen über True-Crime-Fälle bis hin zu Psychothrillern, darunter Werke nach Vorlagen von Arthur Conan Doyle und Henry Slesar. Die Produktion stammt von Bremen 2 für Radio Bremen.