Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
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Das Junge Ensemble Dresden unter Leitung von Robert Schad gibt am 23. Mai 2026 um 19 Uhr ein Konzert in der Erlöserkirche Bamberg. Das Programm „An den Wassern" vereint Vokalmusik rund um das Thema Wasser, von klassischer Chorliteratur über geistliche Motetten bis zu Spirituals und folkloristischen Sätzen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Das bundesweite Chorfestival «chor.com» findet erstmals in Leipzig statt und bringt vom 1. bis 4. Oktober die deutsche Chorszene zusammen. Geplant sind über 150 Workshops, Masterclasses, 20 Konzerte und eine Ausstellermesse mit rund 60 Ausstellern. Ex-Bundespräsident Christian Wulff betont als Präsident des Deutschen Chorverbandes, dass Chöre Brücken zwischen Kulturen und sozialen Hintergründen bauen. Das Festival steht unter dem Motto „Building Bridges – wie Chormusik neue Verbindungen schafft".
Das Album verbindet Elina Dunis klare Stimme mit Rob Lufts feinsinnigem Gitarrenspiel zu poetischem Jazz, der Folk und Improvisation vereint.
Die Schau zeigt utopische und realisierte Architekturvisionen zu gemeinschaftlichem Wohnen und beleuchtet deren soziale und räumliche Dimensionen.
Der Ballett-Doppelabend "Jeu des Cartes / Pulcinella" verbindet Igor Stravinskys Musik mit tänzerischem Witz, Maskerade und rhythmischer Präzision.
Die Sendung „Kulturzeit" vom 11. Mai 2026 bündelt mehrere kulturelle und politische Themen. In Ungarn trat am 9. Mai die neue Regierung unter Peter Magyar in Kraft; Magyar hat ein parteiübergreifendes Expertenkabinett gebildet, das unter anderem den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren, Korruption aufarbeiten und das Verhältnis zur EU wiederherstellen soll, während Amtsvorgänger Viktor Orbán seinen Parlamentssitz aufgegeben hat und in die USA zieht. Der australische Historiker Christopher Clark wurde in der Frankfurter Paulskirche mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet, gewürdigt für seine Vermittlung neuer Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg und die europäischen Revolutionen. Der Schweizer Galerist Bruno Bischofberger, der maßgeblich Pop-Art-Werke aus den USA nach Europa brachte und 1984 die Zusammenarbeit zwischen Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat initiierte, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Weitere Themen sind der Dokumentarfilm „Innere Emigranten" über eine Moskauer Krisenhotline, das Vermächtnis der verstorbenen Biennale-Kuratorin Koyo Kouoh sowie die Eröffnung des Lucerne Festival Pulse mit Vikingur Ólafsson und Olafur Eliasson.
Beim 17. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel Carl Bechstein an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar wurden acht Preisträger*innen ausgezeichnet. Damian Bach (Mainz) gewann die Wertungsrunde „Liedspiel", Luis Jäckel (Freiburg) das „Partitur- und Vom-Blatt-Spiel" und Charlotte Stärk (Köln) die „Improvisation". Den Publikumspreis erhielt Michael Domaschka von der Hochschule für Musik Würzburg. Weitere Sonderpreise gingen an Jakob Maas, Simon Flock, Sebastian Munch und David Kiefer. Der Wettbewerb wurde von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gemeinsam mit dem Bundesverband Musikunterricht und der Carl Bechstein Stiftung ausgerichtet.
Im Herkulessaal München wird bei Grigory Sokolov schnell klar, wer die Regeln kennt – und wer nicht. Denn nach dem offiziellen Programm beginnt erst der eigentliche Abend mit einer Reihe überraschender, nie angekündigter Zugaben.
Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht Mark S. Kinzer, emeritierten Präsidenten des Messianic Jewish Theological Institute, die Ehrendoktorwürde. Der Autor kritisiert diese Entscheidung, weil Kinzer als „messianisch-jüdischer Rabbiner" bezeichnet wird, obwohl das organisierte Judentum messianische Juden nicht als Teil seiner Gemeinschaft anerkennt. Damit maße sich eine katholische Institution an, zu definieren, wer dem Judentum zuzurechnen sei – ein Muster, das dem Geist von Nostra Aetate widerspreche. Die Fakultät hätte vorab den Dialog mit jüdischen Gemeinschaften suchen oder Kinzer als christlich-theologischen Grenzgänger statt als Vertreter jüdischer Theologie würdigen sollen.
Vier Monate vor dem Oktoberfest-Anstich am 19. September 2026 hat der Münchner Stadtrat mehrere Neuerungen für die Wiesn beschlossen. Als Reaktion auf gefährliche Überfüllungen im Vorjahr werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft, darunter ein neues Koordinierungszentrum und erweiterte Videoüberwachung; zudem soll Blasmusik in den Zelten künftig eine Stunde früher beginnen, um internationale Gäste stärker auf Wochentage zu verteilen. Sogenannte Champagner-Duschen – das Verspritzen von Schampus über andere Gäste – werden in den Zelten verboten, da sie als Lebensmittelverschwendung und charakterfremd für das Volksfest gelten. Für Aufsehen sorgt außerdem der Wirt Alexander Egger, der nach seiner erfolglosen Bewerbung um ein großes Festzelt eine EU-weite Ausschreibung der Zelt-Vergabe anstrebt; die Vergabekammer Südbayern prüft seinen Antrag, während etablierte Wirte das bewährte Vergabesystem verteidigen. Neuer Oberbürgermeister ist Dominik Krause (Grüne), der beim traditionellen Anstich erstmals das erste Fass Bier anzapfen wird.
Die Zahl der Straftaten gegen deutsche Gedenkstätten ist 2025 auf 425 Delikte gestiegen, nach 385 im Vorjahr. Den größten Anteil bilden Sachbeschädigungen mit 224 Fällen, gefolgt von Volksverhetzungen und Propagandadelikten. Die meisten Vorfälle wurden in Nordrhein-Westfalen und Bayern gemeldet, verhältnismäßig viele auch in Berlin, Brandenburg und Thüringen. Der Linken-Abgeordnete David Schliesing bezeichnete die Entwicklung als besorgniserregend und forderte zudem eine gesonderte statistische Erfassung von Straftaten gegen die Kunst- und Kulturszene.
Maximilian Brückner spielt in der Komödie „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang" von Regisseur David Dietl den Hobbymusiker und Taxifahrer Wiggerl, der nach einem Autounfall als Geist auf die Erde zurückgeschickt wird. Im Film singt Brückner den Song „Da Kini", den Tobias Kuhn und Peter Brugger von den Sportfreunden Stiller eigens für die fiktive Band der Hauptfigur geschrieben haben. Der Film startet am 14. Mai 2025 in den deutschen Kinos und vereint ein prominentes Ensemble, darunter Hannah Herzsprung, Heiner Lauterbach, Michaela May sowie Ina Müller und Olli Schulz. Im Interview berichtete Brückner, dass die Rolle des für fast alle unsichtbaren Geistes eine unerwartete schauspielerische Herausforderung darstellte, da er kaum Mitspieler hatte, mit denen er interagieren konnte.
Der Münchner Stadtrat verbietet Champagner-Duschen auf dem Oktoberfest, da die Praxis als Lebensmittelverschwendung gilt und nicht zum Charakter des Volksfestes passe.
Der Münchner Stadtrat hat Champagner-Duschen auf dem Oktoberfest verboten. Das teilte eine Sprecherin des Wirtschaftsreferats mit. Die Praxis, bei der Gäste Champagner in Fontänen über andere schütten, war zuletzt durch Videos in sozialen Medien verstärkt in die Kritik geraten. Laut „Süddeutscher Zeitung" begründen Rathauskreise das Verbot mit Lebensmittelverschwendung und dem Schutz des Charakters des Volksfestes – man wolle nicht, dass die Wiesn „zum Ballermann" verkomme.
FKA Twigs übernimmt die Hauptrolle in einem Biopic über Josephine Baker, die legendäre Jazz-Age-Entertainerin und Bürgerrechtsaktivistin. Regie führt die französische Filmemacherin Maïmouna Doucouré, bekannt durch „Cuties". Die Dreharbeiten sollen im Herbst beginnen. Das Projekt entsteht mit dem Segen von Bakers Söhnen und wurde kurz vor den Filmfestspielen in Cannes angekündigt.
Die Bamberger Symphoniker stellen ihr Programm für die Saison 2026/27 vor, die im Zeichen des 200. Todestages von Ludwig van Beethoven im Jahr 2027 steht. Zentrales Projekt sind vier vollständige Zyklen aller neun Beethoven-Symphonien, die neben Bamberg auch an Wirkungsstätten des Komponisten im Rheinland, in Prag und Wien aufgeführt werden. Chefdirigent Jakub Hrůša betonte, Beethoven sei „kein Monument, sondern lebendige Gegenwart". Intendant Marcus R. Axt stellte das Leitmotiv „bewegt" in den Mittelpunkt der Saison. Als traditionsreiches Reiseorchester – das zudem auf seine Gründung vor 80 Jahren zurückblickt – plant das Ensemble Tourneen unter anderem nach Belgien, Italien, in die Niederlande, nach Österreich und Tschechien.
Die Jugendredaktion Salon5 feiert ihr sechsjähriges Bestehen und blickt auf eine Entwicklung von einem kleinen Podcast-Projekt zu einer bundesweit aktiven Redaktion mit fünf Standorten zurück. Das Projekt verfolgt das Ziel, jungen Menschen eine eigene Stimme in der Medienlandschaft zu geben und Themen aus ihrer Lebenswelt journalistisch aufzubereiten. Der Name verweist bewusst auf Artikel 5 des Grundgesetzes; Pressefreiheit und demokratische Grundwerte bilden thematische Schwerpunkte der Redaktionsarbeit. Neben der Inhaltsproduktion vermittelt Salon5 Medienbildung und kritisches Denken, was laut Eigendarstellung angesichts zunehmender Desinformation in sozialen Netzwerken an Bedeutung gewinnt. Zum Jubiläum, das am 7. Mai gefeiert wurde, kündigte die Redaktion weiteres Wachstum und neue Formate an.
Vladimir Jurowski begleitet beim Festival„Stars & Rising Stars“ die amerikanische Mezzosopranistin und den sängerischen Opernnachwuchs der Bayerischen Staatsoper
Das Olivier Le Goas Trio tritt am 8. August 2026 um 20:00 Uhr im Brunnenhof im Zeughaus in Augsburg auf. Das Konzert findet im Rahmen des Internationalen Augsburger Jazzsommers statt. Das Trio besteht aus dem französischen Schlagzeuger und Komponisten Olivier Le Goas, dem amerikanischen Gitarristen Nir Felder und dem norwegischen Bassisten Håkon Huldt-Nystrøm. Die Kombination aus erfahrenem Altmeister und jungen Nachwuchstalenten macht die Gruppe international erfolgreich.
Das Sam Newbould Quintet tritt am 1. August 2026 beim Internationalen Augsburger Jazzsommer im Brunnenhof im Zeughaus auf. Das aus der Amsterdamer Jazzszene hervorgegangene Ensemble um den britischen Saxophonisten Sam Newbould verbindet introvertierte Intimität mit überschwänglicher Klangfülle. Das Quintett ist durch den SWN Talent Award sowie die Edison-Nominierung für sein Album „Homing" international bekannt.
Christina Zurhausens Band Ausfahrt tritt am 25. Juli 2026 beim Internationalen Augsburger Jazzsommer im Brunnenhof im Zeughaus auf. Die Musik verbindet Grungerock-Ästhetik der 90er Jahre mit der Improvisationsenergie des Modern Jazz. Inspiriert vom postindustriellen Ruhrgebiet, präsentiert Zurhausen ihre Stücke mit Punk-Attitüde und virtuoser Spielfreude. Die Band besteht aus Christina Zurhausen (Gitarre), Yaroslav Likhachev (Saxofon), Calvin Lennig (Bass) und Ramon Keck (Schlagzeug).
Pamela Anderson und Debbie Harry drehen erstmals gemeinsam den Comedy-Film „Maitreya", in dem Anderson eine New-Age-Figur und Harry ihre Mutter spielt. Regie führt Jonathan Krisel, Drehstart ist Ende 2026.
Die Münchener Sängerin Fiona Grond präsentiert ihr Programm „Hearts Wide Open" am 18. Juli 2026 beim Internationalen Augsburger Jazzsommer im Brunnenhof im Zeughaus. Sie tritt dabei erstmals mit einem hochkarätig besetzten Sextett auf, nachdem sie bislang vor allem in kleinen Combos aufgetreten war. Die Musik bewegt sich zwischen Kammerjazz, Avant-Pop und neuer Musik und zeichnet sich durch filigrane Kompositionen aus, die dem Lauschen Vorrang vor dem Behaupten geben. Neben Grond als Sängerin sind Teresa Allgaier (Violine), Mathilde Vendramin (Cello), Luca Zambito (Piano), Robert Lucaciu (Bass) und Simon Popp (Drums/Percussion) beteiligt.
Das französische Jazz-Trio MŸA mit Robinson Khoury (Posaune), Léo Jassef (Piano) und Anissa Nehari (Percussion) tritt am 11. Juli 2026 beim Internationalen Augsburger Jazzsommer im Brunnenhof im Zeughaus auf. Die drei Musiker verbinden Jazz, nahöstliche Skalen und elektroakustische Klanglandschaften. Khoury wurde 2025 mit dem Prix Django Reinhardt als bester Jazzmusiker Frankreichs ausgezeichnet und ist aktuell für die Victoires du Jazz Awards nominiert.