Pressespiegel
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Netflix hat den Start von „Enola Holmes 3" für den 1. Juli 2026 angekündigt und erste Bilder veröffentlicht. Millie Bobby Brown kehrt als titelgebende Detektivin zurück, die diesmal nicht im viktorianischen London, sondern auf Malta ermittelt – und dabei offenbar auch heiratet, wie ein Bild mit Brautschleier andeutet. An ihrer Seite spielen erneut Louis Partridge als Verlobter Lord Tewkesbury, Henry Cavill als Sherlock Holmes sowie Helena Bonham Carter als Mutter Eudoria. Hinter der Kamera übernimmt Philip Barantini die Regie von Harry Bradbeer; das Drehbuch stammt erneut von Jack Thorne. Als ausführender Produzent ist erstmals auch Browns Ehemann Jake Bongiovi beteiligt.
Taylor Swift hat über ihr Unternehmen TAS Management am 24. April beim United States Patent and Trademark Office drei Marken angemeldet, um sich rechtlich gegen KI-Missbrauch zu schützen. Zwei Anmeldungen betreffen Klangmarken für die gesprochenen Sätze "Hey, it's Taylor Swift" und "Hey, it's Taylor", eine dritte schützt eine konkrete visuelle Darstellung der Sängerin mit pinker Gitarre und spezifischem Bühnen-Outfit. Hintergrund sind wiederholt aufgetauchte Deepfakes, pornografische KI-Fälschungen und politisch missbrauchte Bilder ihrer Person, zuletzt im US-Wahlkampf 2024. Die Strategie folgt dem Beispiel von Matthew McConaughey, der 2025 erfolgreich ähnliche Markenrechte eintragen ließ, um gegen digitale Nachahmungen vorzugehen. Markenrechte bieten gegenüber den auf Bundesstaatsebene geregelten "Right of Publicity"-Gesetzen den Vorteil, bundesweit vor Bundesgerichten durchsetzbar zu sein.
Sängerin Lizzo hat an ihrem 38. Geburtstag am 27. April ihr neues Studioalbum "Bitch" angekündigt, das am 5. Juni erscheinen soll. Das Album ersetzt das bereits 2025 angekündigte Werk "Love In Real Life", dessen Singles kommerziell erfolglos blieben und das nun unveröffentlicht bleibt. Musikalisch soll "Bitch" eine Mischung aus Pop, Rock und Rap bieten und düsterer ausfallen als Lizzos bisherige Veröffentlichungen; inhaltlich verarbeitet sie auch die laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen mit ehemaligen Tänzerinnen, die sie 2023 wegen Belästigung am Arbeitsplatz verklagt hatten. Den provokativen Titel begründet Lizzo mit der positiven Umdeutung des Wortes als Bekenntnis zu Selbstbewusstsein, mit Verweis auf Vorbilder wie Missy Elliott. Parallel bereitet sich Lizzo auf ihre erste Filmrolle vor: Im Biopic "Rosetta" wird sie die Rock-'n'-Roll-Pionierin Sister Rosetta Tharpe verkörpern.
Lady Gaga (40) und Doechii (27) haben das Musikvideo zu ihrem gemeinsamen Song „Runway" veröffentlicht, der als Duett zum Kinofilm „Der Teufel trägt Prada 2" beigesteuert wird. Der rund dreiminütige Clip zeigt beide Sängerinnen in extravaganten Kostümen, darunter übergroße Blazer, Kleider im Stil des 18. Jahrhunderts sowie mit Strasssteinen besetzte Ganzkörper-Bodysuits. Lady Gaga tritt zudem in einem vasenförmigen Kostüm auf, Doechii kombiniert ein schwarzes Kleid mit einem pinken Federhut. Es ist die erste musikalische Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen, die zuvor in Interviews gegenseitig ihre Bewunderung füreinander geäußert hatten. Der Film „Der Teufel trägt Prada 2" startet am 30. April in deutschen Kinos, mit Anne Hathaway, Meryl Streep, Stanley Tucci und Emily Blunt in ihren ursprünglichen Rollen.
US-Rapperin Megan Thee Stallion verlässt das Broadway-Musical „Moulin Rouge" vorzeitig: Ihre letzte Vorstellung als Zidler im Al Hirschfeld Theatre in New York wird der 1. Mai sein, obwohl ihr Engagement ursprünglich bis zum 17. Mai geplant war. Die 31-Jährige hatte am 24. März ihr Broadway-Debüt gegeben und dabei als erste Frau die Rolle des Zidler übernommen. Während des Engagements kämpfte sie nach eigenen Angaben mit gesundheitlichen Problemen – ein Krankenhausaufenthalt zwang sie Ende März zu einer kurzen Pause. Einen konkreten Grund für das vorzeitige Ende nennt sie nicht; privat machte sie zuletzt mit ihrer Trennung von NBA-Profi Klay Thompson Schlagzeilen. Wer die Rolle vom 2. bis 17. Mai übernimmt, wurde noch nicht bekanntgegeben.
Im Prinzregententheater führt das Rundfunkorchester Giuseppe Verdis Oper "Simon Boccanegra" auf – mit dabei: der Chor des Bayerischen Rundfunks.
Anna Smolar und ihr Team schicken "Eurydike und Orpheus" in flüssigen Stickstoff. Doch auf die Fragen nach Leben und Liebe gibt es nur oberflächliche Antworten.
Das Michael-Jackson-Biopic „Michael" von Regisseur Antoine Fuqua hat an seinem Eröffnungswochenende weltweit 217,4 Millionen US-Dollar eingespielt und damit den bisherigen Startrekord für Musik-Biopics von „Bohemian Rhapsody" (122 Mio. Dollar, 2018) gebrochen. In Nordamerika erzielte der Film 97 Millionen Dollar und überholte damit „Straight Outta Compton" als erfolgreichsten US-Start eines Musikerfilms. Bemerkenswert ist der Erfolg vor dem Hintergrund vernichtender Kritiken: Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes vergaben nur 38 Prozent der Kritiker positive Bewertungen, während 97 Prozent der Zuschauerwertungen positiv ausfallen. Kritiker warfen dem Film vor, Jacksons Image zu glätten und die ab 1993 erhobenen Kindesmissbrauchsvorwürfe auszublenden – der Film endet bereits 1988; eine vertragliche Klausel aus einem außergerichtlichen Vergleich soll die fiktionale Verarbeitung des Falls verhindert haben. Angesichts des Kassenerfolgs wird bereits ein zweiter Teil diskutiert, der die Missbrauchsvorwürfe thematisieren würde.
Zum 25. Jahrestag ihres Albums „Survivor" haben die Destiny's-Child-Mitglieder Beyoncé, Kelly Rowland und Michelle Williams auf Instagram emotionale Glückwünsche und persönliche Worte geteilt. Beyoncé bezeichnete ihre Bandkolleginnen als „Seelen-Schwestern" und „Engel", Rowland schwärmte von der gemeinsamen Reise, und Williams betonte ihre Dankbarkeit für die erfahrene „Schwesternschaft". Das 2001 erschienene Album erreichte in zahlreichen Ländern die Chartspitze und brachte Hits wie „Survivor", „Bootylicious" und „Emotion" hervor; bei den Grammys 2002 war es als bestes R&B-Album nominiert. Nach der Trennung der Gruppe im Jahr 2005 standen die drei Sängerinnen im Juli 2025 beim letzten Konzert von Beyoncés Cowboy-Carter-Tour in Las Vegas erneut gemeinsam auf der Bühne.
Das Gärtnerplatztheater hat eine neue PV-Anlage. Sie spart Stromkosten und zeigt exemplarisch, wie Denkmalschutz und Klimaschutz zusammengehen.
Der britische Autor und Regisseur Robert Icke hat seine Neufassung des Sophokles-Dramas „Ödipus" am Münchner Residenztheater inszeniert – als deutschsprachige Erstaufführung nach Stationen am Londoner Westend und am New Yorker Broadway. Icke verlegt die antike Tragödie in die Gegenwart: Ödipus ist ein aufstrebender Politiker, der Transparenz verspricht und Licht ins Dunkel bringen will, ohne zu ahnen, dass er einst seinen Vater Laios bei einem vertuschten Autounfall getötet hat und nun mit seiner leiblichen Mutter Iokaste verheiratet ist. Florian von Manteuffel spielt die Titelrolle, Barbara Horvath die Iokaste; besonders die Zweierszene, in der Iokaste von jahrzehntelangem verdrängtem Missbrauch durch Laios erzählt, wird von der Rezensentin als stärkster Moment des Abends hervorgehoben. Die sterile weiße Bühne von Hildegard Bechtler und ein Countdown bis zur Wahlnacht rahmen das Geschehen als modernen Polit-Thriller. Weitere Aufführungen sind für Mai und Juni 2026 geplant.
Andreas Wiedermann und Ernst Bartmann bringen mit ihrer Truppe Opera Incognita Beethovens Oper in die Zentralhalle des Bauwerks am Stachus.
Die Schauspielerin steht als Eurydike in der Überschreibung des antiken Mythos durch die Regisseurin Anna Smolar und ihr Team (Komposition: Jan Duszynski, Libretto: Robert Bolesto) auf der Bühne der Kammerspiele
Die hochaktuelle Ausstellung "Convivium – Nahrungsmittel am Limit" stellt in der Pinakothek der Moderne Verbindungen zwischen Architektur und Ernährung her.