Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
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Die Schau im Museum Liaunig präsentiert zeitgenössische Kunstwerke, die sich mit Sprache, Zeichen und Formen befassen.
Vladimir Kornéev feiert Dalida mit Stimme und Emotion: Chansons, Glamour und Melancholie verschmelzen zu einer Hommage an die Sängerin.
In der senegalesischen Hauptstadt Dakar hat ein neues Gebäude des Goethe-Instituts eröffnet. Der Architekt Francis Kéré entwarf den Neubau mit einem besonderen Fokus auf Klimaverträglichkeit. Statt Beton setzte Kéré auf Lehm und Holz als lokale und nachhaltige Baumaterialien.
Mitglieder von Pussy Riot und Femen haben am 6. Mai 2026 vor dem russischen Pavillon bei der Biennale in Venedig protestiert und dabei farbigen Rauch gezündet sowie Slogans wie „Russlands Kunst ist Blut" gerufen. Die italienische Polizei versperrte den Eingang zum Pavillon. Russland nimmt erstmals seit Beginn seines Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 an der Biennale teil, was die EU dazu veranlasste, Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro zu streichen; die Biennale-Jury trat in der Vorwoche aus Protest gegen die Teilnahme Russlands und Israels zurück. Die offizielle Eröffnung der diesjährigen Biennale ist für den 9. Mai geplant.
In der Serie „The Comeback“ spielt Lisa Kudrow eine in Vergessenheit geratene Sitcom-Schauspielerin. Ein Gespräch über die Verunsicherung durch KI, warum Humor immer hilft und wie oft sie in den Spiegel schaut.
Mock-Synthese: Titel: BRSO spielt Ondřej Adámek: "Wörter und Musik, das ist schon besser" Teaser: Komponist Ondřej Adámek und Sängerin Magdalena Kožená loten im Liederzyklus "Where Are You" Klang und Sprache aus – eine poetische Suche nach der Essenz des Seins.
"Nobelpreis in Weiß-Blau": So bezeichnet der bayerische Ministerpräsident den Orden, den er dem Dirigenten Sir Simon Rattle verliehen hat. Was Markus Söder besonders an dem Liverpooler schätzt.
Die Schauspielerin Martina Gedeck spricht beim Festival "Stars & Rising Stars" das Melodram "Enoch Arden" von Richard Strauss.
Die Wochentipps von IN München umfassen Veranstaltungen vom 7. bis 13. Mai 2026. Highlights sind die Lange Nacht der Musik zum 25. Jubiläum mit über 400 Konzerten an 90 Spielorten sowie das Musikfeuerwerk auf dem Frühlingsfest. Weitere Tipps umfassen Kinostarts, Flohmärkte, eine Matinee zum 150. Todestag von Franz von Pocci und Konzerte u.a. mit Glen Hansard und The King's Singers.
Der Fotograf und Autor Herbert Pöhnl aus dem Bayerischen Wald präsentiert mit seinem Langzeitprojekt „Grenzen bewegen" seit 14 Jahren gemeinsam mit Pianist Sven Ochsenbauer Fotos, Erfahrungen und Anekdoten aus Westböhmen und Ostbayern. Sein abschließendes Projekt zum Thema, die Schau „Hinüber", feiert am 5. Juli Premiere in der Volksmusikakademie in Freyung und ist in die Bayerische Landesausstellung integriert. Der 77-Jährige, der neben Landschaftsfotografie zunehmend Menschen in den Mittelpunkt stellt, will mit dem Projekt den Begriff der Grenze geografisch, kulturell und lokal beleuchten und dabei auch Integration und Zuwanderung thematisieren. Pöhnls Arbeit wurde unter anderem im Bayerischen Landtag sowie in Prager und tschechischen Institutionen gezeigt; Universitäten in Würzburg und Regensburg nutzen seine Erkenntnisse für Seminare und Ausstellungskonzepte.
Starbesetzt, packend, trivialisiert: Wie der Film von James Vanderbilt die Kriegsverbrecherprozesse gegen die Nazi-Größen auf ein Psycho-Duell zwischen Göring und dem US-Psychiater Douglas M. Kelley verdichtet
Biennale-Leiter Pietrangelo Buttafuoco verteidigt die Wiederzulassung Russlands zur Kunstbiennale in Venedig und wirft Kritikern Intoleranz und Zensurbestrebungen vor. Er betont, die Biennale solle Werke nach künstlerischen Kriterien auswählen, nicht nach Pässen oder nationaler Zugehörigkeit. Italiens Kulturminister Alessandro Giuli kritisiert hingegen Buttafuocos Kurs als gescheiterte „pazifistische Fantasie". Aktivistinnen von Pussy Riot und Femen protestierten vor dem russischen Pavillon gegen die Teilnahme Russlands. Die EU droht der Biennale mit dem Entzug von Millionenzuschüssen wegen der russischen Beteiligung.
Papst Leo XIV. besucht am ersten Jahrestag seiner Wahl das Marienheiligtum in Pompeji und anschließend Neapel. In Pompeji hält er das traditionelle Bittgebet zur Madonna vom Rosenkranz und predigt bei einer Messe auf der Piazza. Im Neapler Dom trifft er Klerus und Ordensleute und besucht die Reliquien des Heiligen Januarius. Den Abschluss bildet eine Begegnung mit Bürgern auf der Piazza del Plebiscito, bevor der Papst am Abend in den Vatikan zurückkehrt.
Der Film "Nürnberg" über die NS-Prozesse baut auf einen psychologischen Machtkampf zwischen Scheusal Hermann Göring und Militärpsychiater Dr. Douglas M. Kelley.
Berlin, den 07.05.2026. Gestern Abend sprach Cécile Schortmann, kulturzeit mit Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, über die Bilanz von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der jetzt ein Jahr im Amt ist. „Der einzige Kulturkampf, den ich führen werde, ist der Kampf für die Kultur.“ Das hat Wolfram Weimer bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Kulturstaatsminister beim Deutschen […]
Im Rahmen der dritten Woche der Bayerischen Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern" in Freyung finden vom 8. bis 14. Mai 2026 mehrere Konzerte an verschiedenen Spielorten in der Region statt. Das Programm umfasst Irish Folk mit der Paul Daly Band, bayerische Volksmusik durch die Äff-tam-tam-Musikanten und die Fiahoiza Tanzlmusi, Salonmusik mit „Melange à trois" sowie ein Orgelkonzert von Regionalkantor Rudi Bürgermeister in der Stadtpfarrkirche Freyung. Ergänzt wird das Angebot durch handgemachte Lieder von „Brimborium Bavaria" und ein Jazz-Rock-Duo-Konzert von Simone Kriszt und Florian Hannig. Die Konzerte von Sonntag bis Donnerstag sind kostenlos, freitags und samstags beträgt der Eintritt zehn Euro; die Konzertkarte berechtigt zudem zum ermäßigten Besuch der Landesausstellung.
Mock-Synthese: Titel: Marc André: Ein Unfall brachte ihn zum Kontrabass Teaser: Erst spielte er Geige, dann Cello – bis zu dem Unfall, der sein musikalisches Leben veränderte.
Der dänische Film „Nachbeben" (Originaltitel „Second Victims") von Regisseurin Zinnini Elkington thematisiert medizinische Fehler und deren psychische Folgen für alle Beteiligten – er begleitet eine Ärztin auf einer Notfallstation nach einem fatalen Fehler sowie die betroffene Mutter. Die dänische Schauspielerin Trine Dyrholm spielt darin Camilla, deren Sohn Oliver infolge eines ärztlichen Versagens ins Koma fällt und stirbt. Im Interview erläutert Dyrholm ihre Schauspielmethode: Sie verzichtet bewusst darauf, private Gefühle einzubringen, sondern versucht, sich offen auf den jeweiligen Moment einzulassen und Emotionen authentisch fließen zu lassen, ohne sie vorwegzunehmen. Gedreht wurde in einem echten Krankenhaus, was laut Dyrholm entscheidend zur Atmosphäre beitrug. Zudem spricht sie über ihre bisherigen Regieerfahrungen bei der Serie „Die Erbschaft" und ihre Bereitschaft, weiterhin als Schauspielerin aufstrebende Debütregisseure zu unterstützen.
Die Deutsche Kinemathek eröffnet ihren neuen Standort im Berliner E-Werk mit der Ausstellung „Inventing Queer Cinema", die vom 7. Mai bis 13. September 2026 zu sehen ist. Kurator Björn Koll und sein Team präsentieren in der neun Meter hohen Maschinenhalle 246 ikonische Bilder sowie Zitate und Texte, die Persönlichkeiten des queeren Kinos von den Anfängen in der Weimarer Republik bis zur Gegenwart würdigen – darunter Marlene Dietrich, Billy Wilder, Ulrike Ottinger und Rosa von Praunheim. Ein eigener Ausstellungsstrang widmet sich der Darstellung queerer Themen im Fernsehen, ein weiterer dem Filmverleiher Manfred Salzgeber, der seit Mitte der 1980er-Jahre das queere Kino in Berlin maßgeblich geprägt hat. Ergänzt wird die Schau durch eine Medieninstallation mit Ausschnitten aus 96 Filmen sowie eine Filmreihe im Studiokino der Kinemathek.
Ein Vierteljahrhundert nach dem Kinostart erobert "The Fast and the Furious" die Internationalen Filmfestspiele von Cannes: Vin Diesel, Jordana Brewster und Meadow Walker werden an die Croisette reisen, um den ersten Teil der Reihe zu feiern.
In "Der verlorene Mann" trifft eine verheiratete Frau auf ihren demenzkranken Ex-Mann - und auf die Frage, was Liebe wirklich bedeutet. Welf Reinhart legt ein bemerkenswertes Spielfilmdebüt vor, frei von Klischee und Kitsch, in dem Harald Krassnitzer abseits des "Tatort"-Kosmos brilliert.
Das Dok.Fest München eröffnet mit "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war" – einem gelungenen Hybridfilm.
Mock-Synthese: Titel: Listicle Englische Renaissance-Musik: So klang das Elisabethanische Zeitalter | BR-Klassik Teaser: Intrigen, Macht und Musik: Zur Premiere von "Of One Blood" an der Bayerischen Staatsoper werfen wir einen Blick auf den Hof Heinrichs VIII.
Friedrich Ani erhält den Münchner Literaturpreis: ein Gespräch über Lebenswerk, Literatur und die Landeshauptstadt