Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
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Gustav Schäfer gehört zu den Tanzschülern bei „Lets‘s Dance“ 2026. Hier stellen wir Ihnen den Drummer von „Tokio Hotel“ im Porträt vor.
Seit Jahrzehnten prägt die erfolgreichste Unterhaltungskultur Mode, Sprache und mehr. Mit viel guter Musik und der falschen Rache an der bürgerlichen Gesellschaft.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Lukas Rehm veröffentlichte am 2. Mai 2026 auf mehreren Social-Media-Plattformen Bilder eines Festes auf dem Gelände der Stephanuskirche in Leipzig-Mockau und bezeichnete es fälschlicherweise als islamische Veranstaltung. Tatsächlich handelte es sich laut Pfarrer Konrad Taut um ein christliches Tauffest einer eritreischen Gemeinde, die die Räume der Kirchengemeinde regelmäßig nutzt. Rehms Zusatzbehauptung, die Hüpfburg habe „zwischen christlichen Gräbern" gestanden, ist ebenfalls falsch: Die sichtbaren Grabsteine sind aus ästhetischen Gründen errichtet worden und markieren keine tatsächlichen Begräbnisstätten. Das Faktencheck-Portal CORRECTIV weist darauf hin, dass eritreische Christen bei Tauffeiern Kopftücher und weiße Gewänder tragen und deshalb wiederholt für Muslime gehalten wurden – ein ähnlicher Fall war bereits 2017 aus Leipzig bekannt geworden. Rehms Beiträge wurden mehr als 1.000 Mal geteilt; auf eine Anfrage von CORRECTIV antwortete er nicht.
Günstig genießen oder teuer zahlen? Ein Bierpreis-Index legt offen, wo man in Bayern im Biergarten noch ein richtiges Schnäppchen machen kann.
Der M94.5-Wochennewsletter fasst die Themen der Woche vom 3. bis 10. Mai zusammen. Berichtet wird unter anderem über das Tame-Impala-Konzert in der Münchner Olympiahalle sowie Roundnet im Englischen Garten und Integration durch Sport. Als Album der Woche stellt die Redaktion die neue EP „Berserker+" des Mannheimer Rappers OG Keemo vor. Für das Wochenende empfiehlt M94.5 unter anderem die Lange Nacht der Musik mit über 400 Konzerten zum 25-jährigen Jubiläum sowie Comedy-Abende und einen Aperitivo-Abend mit Live-Musik.
Billie Eilish kehrt mit der Tour-Edition ihres Albums „Hit Me Hard And Soft" an die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts zurück, nachdem sie diese zwischenzeitlich abgegeben hatte. Michael Jackson erlebt durch das Biopic „Michael" ein massives Streaming-Comeback mit 134 Prozent Wachstum in Deutschland: Sieben seiner Alben sind aktuell in den Albumcharts platziert, „Thriller" belegt Rang vier. Der Song „Billie Jean" steht erstmals seit 43 Jahren wieder in den Top Ten der Singlecharts auf Platz sechs. In den Singlecharts führen Justin Bieber und Nicki Minaj mit „Beauty And A Beat" zum dritten Mal in Folge, während die Calimeros mit „Portofino" als höchster Neueinsteiger der Albumcharts auf Rang fünf debütieren – im Jahr ihres 50-jährigen Bühnenjubiläums.
Krieg, Sanktionen und eine Seeblockade: Im Iran steigen die Preise, Medikamente fehlen, viele Menschen verlieren ihre Arbeit. Und doch gelingt es den USA nicht, das Land wirtschaftlich in die Knie zu zwingen.
Die indigene Schauspielerin Q'orianka Kilcher hat Klage gegen Regisseur James Cameron, The Walt Disney Company und mehrere Visual-Effects-Unternehmen eingereicht. Sie wirft Cameron vor, ihre Gesichtszüge als damals 14-Jährige – basierend auf einem Pressefoto aus Terrence Malicks „The New World" (2005) – ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung als Designvorlage für die „Avatar"-Figur Neytiri verwendet zu haben. Auslöser der Klage war ein 2024 viral gegangenes Interview, in dem Cameron die Nutzung von Kilchers Gesicht selbst öffentlich einräumte. Die Klageschrift beruft sich unter anderem auf einen kalifornischen Paragrafen gegen Deepfake-Pornografie, da Neytiri in „Avatar" in einer Intimszene zu sehen ist. Kilcher fordert Schadensersatz, die Abschöpfung aller erzielten Gewinne sowie eine öffentliche Bekanntmachung; Cameron und Disney haben sich bislang nicht geäußert.
Es läuft einfach nicht für die Bundesregierung. Zwei Tage nach ihrem ersten Geburtstag bescheren die Länder ihr einen weiteren Rückschlag. Gibt es dennoch eine Chance für die Entlastungsprämie?
Das Cozygame Outbound von Square Glade Games lässt Spieler per Van durch malerische Welten reisen, Ressourcen sammeln und ihren Bus per Crafting ausbauen. Der entspannte Gameplay-Loop ohne Überforderung sowie der stilisierte Grafikstil sorgen für Urlaubsatmosphäre. Ab dem 11. Mai ist das Spiel für PC, PS5, Xbox Series und Nintendo Switch 2 für 24,99 € erhältlich.
Zum 70. Eurovision Song Contest richtet Europa den Blick wieder auf einen Wettbewerb, der seit Jahrzehnten für große Stimmen, schrille Looks und exzentrische Auftritte steht. Doch welche ungewöhnlichen Kandidatinnen und Kandidaten sorgen dieses Mal für Gesprächsstoff?
Zuerst gut, dann dumm gelaufen: Ein Fan der Gunners buchte vor einem Jahr ein Hotelzimmer fürs Champions-League-Finale. Und beging dann einen Fehler.
Die AOK Bayern verlost ein Entspannungsset sowie zweimal zwei Tickets für das Linkin-Park-Konzert am 12. Juni 2026 in der Allianz Arena München.
Die Münchener Biennale feiert 2026 ihre 20. Ausgabe mit zehn Uraufführungen an verschiedenen Münchner Spielorten (8.–20. Mai). Das weltweit einzige Festival ausschließlich für neues Musiktheater wird erstmals von Katrin Beck und Manuela Kerer geleitet. Drei empfohlene Produktionen sind „Isithunzi" von Monthati Masebe über Identität und afrikanische Klangtradition, „Xochiyaoyotl" über aztekische Rituale sowie „crypt_" von Yuri Umemoto, das japanische Geistergeschichte mit KI-Ästhetik verbindet. Ergänzt wird das Programm durch Installationen, Stadtinterventionen, Workshops und erstmals Angebote für Kinder.
Die Ausstellung „It's all about time" im Kunstmuseum Ravensburg thematisiert Zeit als zentrale Kategorie der Kunst und vereint Werke mehrerer internationaler Künstlerinnen und Künstler. Tehching Hsiehs „One Year Performance 1980-1981" dokumentiert durch stündliche Selbstporträts ein Jahr strenger Selbstdisziplin; seine Stechuhr, Fotos und das getragene Hemd sind im Ausstellungsraum zu sehen. Alicja Kwades Rauminstallation „Durchbruch durch Schwäche" versammelt knapp hundert historische Uhrengewichte aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, die nun bewegungslos an Ketten hängen. Rafik Greiss zeigt in „The Longest Sleep" (2024) Aufnahmen des islamischen Mawlid-Festes in Kairo, während Hans-Peter Feldmanns Fotoserie „100 Jahre" das gesamte menschliche Leben von der Geburt bis ins hohe Alter in Einzelporträts nachzeichnet.
Die Minions kehren auf die Kinoleinwand zurück - mit prominenter deutscher Unterstützung: Bill und Tom Kaulitz sowie Christoph Waltz leihen den Figuren im Animationsfilm ihre Stimmen.
Mock-Synthese: Titel: Saison 2026/27 in Nürnberg: "Feuerwerk künstlerischer Vielfalt" | BR-Klassik Teaser: Mafia-Oper, Kafka und Wagner: Das Staatstheater Nürnberg startet in seine letzte reguläre Saison im historischen Opernhaus.
Mock-Synthese: Titel: Ernst von Siemens Musikpreis für Simon Rattle: Ehrung fürs Lebenswerk Teaser: Sir Simon Rattle bekommt den "Nobelpreis der Musik": Ihm wurde der Ernst von Siemens Musikpreis 2025 zugesprochen.
Der Deutsche Kulturrat widmet seinen Newsletter der 19. Kalenderwoche dem Thema zivilgesellschaftliches Engagement als Grundlage der Demokratie. Geschäftsführer Olaf Zimmermann kritisiert dabei die politische Unterscheidung zwischen „gutem" ehrenamtlichem und „bösem" politischem Engagement als demokratiegefährdend. Die Mai-Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Kultur" greift das Schwerpunktthema „Was uns zusammenhält – Demokratie zwischen Vielfalt, Konflikt und Kompromissen" auf, ergänzt durch eine Veranstaltung zum Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt" am 21. Mai 2026 im Europäischen Haus in Berlin. Zudem warnen fast 70 Kulturinstitutionen aus Sachsen-Anhalt in einer gemeinsamen Erklärung vor der AfD-Kulturpolitik, die sie als Versuch bewerten, Kunst und Erinnerungskultur nationalistisch auszurichten. Rechtswissenschaftlerin Sophie Schönberger analysiert im „Text der Woche" die fehlende gesetzliche Absicherung der Kulturförderung und deren Anfälligkeit für politische Steuerung.
Die Ausstellung „Unvergesslich: Künstlerinnen von Antwerpen bis Amsterdam, 1600–1750" im Museum der schönen Künste in Gent würdigt über 40 Malerinnen des 17. und 18. Jahrhunderts, die zu Lebzeiten erfolgreich waren, aber später in Vergessenheit gerieten. Kuratorinnen Virginia Treanor und Frederica Van Dam belegen, dass Frauen damals eigenständige Werkstätten betrieben und die Malerei als Beruf verstanden. Neben der bildenden Kunst zeigt die Schau auch angewandte Künste wie Scherenschnitt und Spitzenklöppelei, in denen Frauen besonders hervortraten. Werke von Künstlerinnen wie Judith Leyster, Maria Sibylla Merian und Rachel Ruysch verdeutlichen die wirtschaftliche und künstlerische Bedeutung von Frauen in jener Epoche.
Das Kunstfestival Various Others findet vom 14. bis 24. Mai 2026 an zahlreichen Orten in München statt und vernetzt Galerien, Institutionen und Artist-Run-Spaces mit internationalen Partnern. Das Programm umfasst Ausstellungen, Performances, Talks und Workshops zu Themen wie Identität, Körperlichkeit und gesellschaftlichen Strukturen. Highlights sind unter anderem eine Gruppenausstellung zur Wahrnehmung von Wirklichkeit in der Behncke Galerie sowie eine Dialogführung mit Sammlerin Ingvild Goetz über Cindy Sherman. Das Festival wird vom VFAMK e.V. getragen und zielt auf internationale Sichtbarkeit des Münchner Kunststandorts.
Bei den 72. Kurzfilmtagen in Oberhausen (28. April bis 3. Mai 2026) stand im Deutschen Wettbewerb die Auseinandersetzung mit der Echtheit von Bildern und Erinnerung im Mittelpunkt. Mehrere Beiträge nutzten Archivmaterial oder Familiengeschichten, um Bezüge zur Gegenwart herzustellen: Cana Bilir-Meiers „Ein neues Wort" beleuchtete anhand eines WDR-Preisausschreibens aus der Gastarbeiterära Ressentiments im Migrationsdiskurs, während Gregor Bartschs „Ein Meter Neunzig" den Streit um den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche thematisierte. Shehab Fatoum erhielt für seinen Film „Catacombs", in dem er Flucht- und Rückkehrerfahrungen mit dem Mythos der Odyssee verknüpft, den 3sat-Nachwuchspreis. Ergänzt wurde das Programm durch Retrospektiven auf Werner Herzogs dokumentarische Kurzfilme sowie auf restaurierte Werke der Frankfurter Filmemacherin Ella Bergmann-Michel aus den frühen 1930er-Jahren.
Im 3D-Konzertfilm von James Cameron über Billie Eilish steht man mit den Fans in der ersten Reihe, liegt mit dem Popstar auf der Bühne oder kuschelt neben ihr im Hunderaum. Ein Live-Erlebnis ersetzt er trotzdem nicht.
Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrick PelzAus ganz unterschiedlichen Perspektiven befassen sich Jan-Henrick Pelz und Delschad Numan Khorschid mit Migration. Der...